Not quite like Beethoven

Wie sieht Schwerhörigkeit/Taubheit aus?

23. Juni 2009 · 5 Kommentare

I'm not deaf, I'm ignoring you pin -- Foto: maxsamedia

Ich sage immer: Schwerhörigkeit sieht man nicht. Aber das stimmt  eigentlich nicht ganz. Man sieht man sie nämlich doch. Nur leider – und darum ist ja dieser Spruch aus den 1980ern auch so gut – sieht sie halt genauso aus wie Ignoranz.

Oder Arroganz. Schüchternheit. Unhöflichkeit. Introvertiertheit. Trampeligkeit. Nich-ganz-so-schnell-im-Kopf-heit.

Kategorien: Being 'Not quite like Beethoven' · Unerhörtes
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5 Antworten bis hierher ↓

  • Enno // 23. Juni 2009 um 14:24

    Den Button brauch ich auch!

  • not quite like beethoven // 23. Juni 2009 um 17:10

    Nur für den Fall dass das zu versteckt ist: Das Bild linkt zu einem Verkäufer bei ebay

  • Berlinessa_in_New_York // 23. Juni 2009 um 23:02

    Bei den 6 zur Auswahl stehenden Interpretationen gilt es, wie ich finde, den Anteil für Unhöflichkeit, Trampeligkeit und Nich-ganz-so-schnell-im-Kopf-heit möglichst niedrig zu halten, oder? wie kann man das erreichen?

  • not quite like beethoven // 26. Juni 2009 um 05:38

    Schwierig, weil grundsätzlich denken die Leute eh was sie wollen.
    Der hörende Träger dieses Ansteckers brüskiert cool die Wohlgesonnenheit des Anderen. Also dessen der erstmal nichts böses annimmt, der denkt „och, der ist taub“ statt „der arsch ignoriert mich“.
    Als Schwerhöriger oder Tauber bin ich in der Situation auf die Wohlgesonnenheit angewiesen. Um die Sache richtig stellen zu können. Teilweise sogar um überhaupt zu merken, dass ich den Eindruck gemacht hab.

  • kace-68 // 17. August 2009 um 22:43

    der Spruch frei übersetzt: ICH BIN NICHT DOOF ICH IGNORIER SIE stimmt ja so sehr, dass es schon richtig weh TUUUUUUUT !
    ich stimm nqlb voll zu.
    Im Deutschen kennen wir das Wort begriffsstutzig und so wird man meistens behandelt. Diese Behandlungsform ist abstoßend, muß man ignorieren oder sich dagegen verwahren. Heutzutage schlucken wir dies mies und fies Getue und legen uns das berühmte dicke Fell zu. Das Verhalten wird mal so oder so beurteilt. Was man hören soll, hör ich oft leider nicht und das was ich eigentlich nicht hören, soll kriege ich garantiert mit. Ignorieren schützt nicht vor Konsequenzen.

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