Es klingt so harmlos: Wenn ihm der Bolzplatz nebenan zu laut wird, vertreibt ein Hamburger die Jugendlichen mit einer selbstgebastelten Schallkanone.
Ich verstehe schon, dass man seine Ruhe haben wollen kann. Aber diese an Hundeerziehung erinnernde Mischung aus Spießigkeit, Sprachlosigkeit und Selbstjustiz läßt mir die Haare zu Berge stehen. Erst recht der Zuspruch, den der Mann erhält. Außerdem sind diese Dinger — auch selbstgebaut — kein Witz. Solche Long Range Acoustic Devices wurden im zweiten Golfkrieg eingesetzt — und letztes Jahr bei der Auflösung der Proteste gegen das G20-Treffen in Pittsburgh.
Drüben bei den Herzdamengeschichten wird die Geschichte gewohnt amüsant nacherzählt. Außerdem gibt es dort einen salomonischen, wenn auch das Hamburger Polizeiorchester involvierenden Vorschlag.






