Archiv der Kategorie: Misc

Mad World

So eine Art Neujahrsgruß. Wunderschön anzusehen.

Les’ ich die ZDF-Website in der Nacht… Anderthalb Anmerkungen zum “Rundfunkbeitrag”

Unter dem Titel “Warum es gut ist, dass jetzt auch Sinnesbehinderte Rundfunkgebühren zahlen” hatte ich vor ein paar Monaten einmal versucht, zum Nachdenken über das neue Abgabenmodell für die öffentlich-rechtlichen Sender anzuregen. Und eigentlich wollte ich nun, da es in Kraft getreten ist, noch einmal etwas Ähnliches nachlegen.
Doch das ist mir gewissermaßen in den Fingern steckengeblieben!

Ich wollte gerne wissen, wie mir denn das ZDF selbst die neue Struktur erklärt. Das ist doch wohl nicht zuviel verlangt, oder? Dass sie sich selbst erklären und auch, warum ich als Sinnesbehinderter zahlen soll. Ich fand eine Website mit dem Titel “Der Wert des ZDF“. Super, dachte ich. Genau was ich suche. Doch was ich las, brachte mich erst zum Lachen und macht mich jetzt nachhaltig wütend:

Ziemlich am Anfang steht dort ganz lapidar der Satz:

Das ZDF “trägt auch zukünftig dafür Sorge, dass seine Programme auf allen digitalen Bildschirmmedien barrierefrei empfangbar sind.”

Was so ein kleines “auch” anrichten kann! Fehlte es, ich würde den Satz bejubeln. Es wäre genau das ehrliche und klare Bekenntnis, das mir (und vermutlich vielen anderen auch) gefehlt hat. Und dass mich meinen Beitrag einigermaßen beruhigt zahlen ließe. Aber mit dem “auch”? Soll das heißen: Es geht genauso schlecht weiter wie bisher? Es wird bestenfalls (vielleicht nach etwas Piekserei von Julia) rumgefrickelt wie bisher? Schwerhörigkeit bedeutet auch weiterhin Schmonzettenabo?
Hier paart sich wohl besinnungsloses Marketingsprech mit Freudschem Versprecher? Danke für die Klarheit, ZDF!

Klarheit brachte die Website unfreiwillig auch auf einem anderen Feld. Und das wird sicher besonders Muriel erheitern. Ich las weiter:

Aufgrund seines Programmauftrags, kann das Angebot des ZDF nicht als bloßes Wirtschaftsgut betrachtet und behandelt werden und darf daher auch nicht rein ökonomischen Steuerungsmechanismen überlassen werden.

Also bin ich neugierig. Was genau macht, dass es ein Fehler wäre, ausschließlich nach individuellen Kosten/Nutzen Profilen über die Finanzierung der Öffentlich-Rechtlichen zu urteilen (mein Argument im eingangs verlinkten Eintrag)? Was genau sagt das ZDF hier? Ich klicke — und es erscheint: Nichts. Hahaha! Guter Witz.

Wo und wie genau muss man eigentlich die Klage auf Verpflichtung auf das Ziel 100% Untertitel einreichen?

PS: “Nichts” erschien auch heute, 6.1.2013, um 11.30 Uhr noch.

Frohes Fest!

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Noch brennen sie nicht, die Kerzen. Aber es handelt sich nur noch um wenige Stunden. Vorher möchte ich Euch schnell Frohe Weihachten wünschen, erholsame Feiertage und einen guten Rutsch und Start im Jahre 2013!

Vielen Dank für Eure Besuche und fürs Mitlesen! Ich hoffe, wir sehen uns dann nächstes Jahr hier wieder.

Euer Not quite

“Test, Test, hörst Du mich?” Deutsche Bahn-Service im Schwerhörigentest

Die Deutsche Bahn hat vielen ihrer Informationsstände und Reisezentren Induktionsanlagen spendiert. Tolle Sache! (Eine Liste der beglückten Bahnhöfe habe ich unten angefügt.)
Christian Seiler (den ich nicht kenne, ich wurde über eine Notiz in der Zeitschrift Schnecke auf ihn aufmerksam) hat nun einen Aufruf gestartet, diese Induktionsanlagen zu testen:
Ist das Induktionszeichen gut sichtbar angebracht oder muss man es suchen? Funktionieren die Anlagen gut? Wie genau kommt man in ihren Genuss, was muss man tun? Können die Bahn-Mitarbeiter damit umgehen, wissen sie, wie die Anlage einzuschalten ist, falls sie ausgeschaltet ist?

Ich finde die Idee gut und unterstütze sie deswegen. Christian freut sich noch bis August 2013 auf Testberichte, er wird sie sammeln und dann mit den Ergebnissen und Verbesserungsvorschlägen wieder an die Deutsche Bahn herantreten (die wohl schon Interesse signalisiert hat). Christian freut sich auf Eure Berichte unter christianseiler28  gmail com (wobei hier noch das Klammeraffen-Symbol und ein Punkt einzufügen wären).

Hier erste Berichte von Christians eigenen Tests, damit Ihr wisst, was der Stand der Dinge ist und was er sich so erwartet. Und eine Liste der Bahnhöfe mit Induktionsanlagen, die Christian von der Bahn erhalten hat: Weiterlesen

“Ich entschied, ihnen nicht in die Augen zu sehen…”

Ich glaubte, eine enorm wichtige Entdeckung über Menschen gemacht zu haben. Ich entschied, ihnen nicht in die Augen zu sehen, wenn ich mit ihnen redete oder sie mit mir. Ich sah ihnen auf den Mund. Das einzige, was mich interessierte, war wie die Münder ihre Formen annahmen und ich entschied, dass man den Leuten nur genau auf den Mund sehen müsse, wenn sie redeten, um alles zu wissen was man wissen muss. Ich versuchte, ein Gedicht darüber zu schreiben und ich glaube, es reimte sich.

Das könnte von mir sein. Dass Augen der Spiegel der Seele sein sollen, halte ich ja bekanntermaßen für Propaganda. Doch es ist vom Schriftsteller Ben Marcus, im Gespräch im höchst lesenswerten Blog The Days of Yore, wo erfolgreiche Künstler über die Zeit sprechen bevor sie Erfolg hatten. Auch ganz toll: Jennifer Egan.

Spannendes Jobangebot: Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der Entwicklungszusammenarbeit

Bei der GIZ gibt es ein hochinteressantes Stellenangebot. Darauf wollte ich nur in diesem Kreis mal kurz hinweisen:

Das Vorhaben „Inklusion von Menschen mit Behinderungen“ berät das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), sowie die GIZ und KfW zur Verbesserung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen sektorübergreifend in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Dazu gehören die Unterstützung des BMZ in der Umsetzung eines entsprechenden BMZ-Aktionsplans, die Ausgestaltung von behinderteninklusiven Projekten in Entwicklungs- und Schwellenländern und die Verankerung der Thematik in Strategie-, Planungs-, Durchführungs- und Evaluierungsprozesse.
Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir für die nächsten 3 Jahre eine/-n erfahrene/-n Berater/-in zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der Entwicklungszusammenarbeit.

Würde mich sehr freuen, wenn von Euch jemand sich bewirbt. : )

 

Taubblind auf der großen Bühne

“Taubblind? Da kann man ja gar nichts mehr machen!” Denkste. Alle diese Schauspieler hier sind taubblind — und weltweit von der Kritik gefeiert. Hier berichtet die NZZ darüber. Hier der Guardian.

Architekten sollten ihre Ohren benutzen!

Der Lehrer redet, doch die Hälfte geht völlig an der Klasse vorbei. Oft ist das nicht nur die Schuld des Lehrers, meint Julian Treasure. Und es sei auch kein Zufall, dass viele Patienten in Krankenhäusern nicht schlafen können. Wenn Architekten doch nur ein bißchen mehr auf die Akustik achten würden!
Hochspannender TED-talk. Und das Beste: Auf der TED-Website braucht man nicht zu hören, man kann mitlesen (Transkripte anklicken).

Behindern ist heilbar — ein gutes Video?

Spannende Diskussion in den Kommentaren, die ich hiermit mal in einen eigenen Thread auslagern möchte. Dieser neue Spot der Bundesregierung zum Thema “Behindern ist heilbar” — ist der gut oder nicht?

  1.  Ja, die schon wieder | 8. November 2012 um 19:05 | |

    Der Kinospot zu sehen ab dem 15.11.2012 gefällt mir besser als die Plakataktion Mensch …

    http://www.bmas.de/DE/Themen/Teilhabe-behinderter-Menschen/Meldungen/2012-11-03-behindern-ist-heilbar-kinospot.html?nn=6246

    Wie beurteilt Ihr den Spot mit DGS und Untertitelung?

    Bis die Tage oder Nächte :-)

  2. Hab den Kinospot einmal mit Ton und einmal ohne gesehen – gefällt mir :-) Ich frage mich nur, wie die Aussage “Behindern ist heilbar” verstanden wird. Hier wird sie auf die gemünzt, die nicht behindert sind. Macht deutlich, dass es von Vorteil ist, wenn die Nicht-Behinderten ihren Blick und ihr Verhalten öffnen.
    Der “souveräne Umgang mit Hörbeeinträchtigung“ – tja, klar, schön wär’s, und ich staune immer, wenn ich jemanden so souverän erlebe. So will ich auch manchmal sein. Und wenn mir’s dann mal wieder passiert, dieses nicht so souverän Sein, dann sag ich mir, ich bin halt ein Mensch.

  3. flor | 12. November 2012 um 17:29 |
    den Spot mag ich nicht. Effektheischerei ohne Message. Was hat der Slogan “Wir müssen de Alltag einfach machen” mit der Szene im Polizeipräsidium zu tun? Soll das inklusiver Alltag sein? Und “Behinderung ist heilbar” – klingt für mich sehr bemüht. Kein schönes sprachliches Bild.
  4. Ich finde den Spot insgesamt auch nicht gelungen. Aber: Das was da gezeigt wird, ist ein reales Problem. Es gab schon einige Fälle, in denen der Polizei nicht erkannt wurde, dass die Leute gehörlos sind, woraus dann große, für die Leute schlimme Verwicklungen entstanden.
    (Ich finde aber im Netz gerade nichts, vielleicht weiß jemand noch, wie einer der Fälle war?)

  5. Unerträglich, dass sowas tatsächlich passiert …

    Was mich ärgert, ist, dass der Spot ein Stereotyp reproduziert, anstatt es zu unterlaufen: Der Mensch mit Behinderung als unverstandener, isolierter und hilfloser Typ, der von einem ohne Behinderung erlöst und “geheilt” wird.

  6. @flor: Ich finde das nicht so. Denn der “Heiler” hat DGS genutzt, sich damit auf die Ebene des GL begeben, seine Sprache gesprochen. Im Gegensatz zu den anderen Polizisten, die am Ende als die Volltrottel da stehen, die anscheinend so blöd waren, nicht mal Gehörlosigkeit geahnt zu haben.

    Ich könnte dir zustimmen, hätte der Spot damit aufgehört, dass der GL zwei CIs angeheftet bekommen hätte und – oh Wunder! – nicht nur hören, nein auch sofort – oh Wunder! – akzentfrei ohne Fehler sprechen gekonnt hätte und somit – oh Wunder! – als geheilt in die Freiheit entlassen worden wäre.

    Zum Glück ist uns dieses Ende erspart geblieben …

  7. Ich weiß nicht. Da sitzt einer gequält rum, er reagiert nicht. Am Ende stellt sich raus, er ist gehörlos. Gut daran: Die Take-Home-Message ist, dass man nun weiß, wenn sowas passiert, ah, er könnte vielleicht gehörlos sein. Was gelernt.Schlecht daran: Take-Home-Message ist auch, Gehörlose muss man erkennen. Selbst können sie nicht darauf aufmerksam machen, was sie brauchen.

    Zum Vergleich: Wird in Filmen ein Deutscher in Spanien verhaftet und kann kein Spanisch, brüllt er ständig: “No Espagnol. Deutsch. Deutsch!”

14-Jähriger baut Hörfühlgerät und gewinnt Google Science Fair

Sehr coole Sache, schaut Euch das mal an. Jonah Kohn, ein 14-jähriger aus San Diego, USA, hat beim Google Science Fair gewonnen. Mit einem taktilen Multifrequenzgerät.
Gut, er hat die Zähne an die Gitarre gehalten, als er seinen Geistesblitz hatte. Aber wußte ich’s doch, dass die Sache mit dem Ohr im Bierbecher Zukunft hat…

[Danke, Meike, für den Hinweis!]

Der schwerhörige Trompeter — kennt den jemand?

Lieber Herr Not quite,

ich suche jemanden, der Trompete spielt und das mit Hörgeräten. Ich möchte wissen, ob das überhaupt funktioniert. Ich spiele Trompete und bin mir mit meinen neuen HÖRGERÄTEN KOLOSSAL UNSICHER: Blechbläser erzeugen ja selbst den Klang (das Instrument ist nur der Resonator quasi) und mit zugestöpselten Ohren hört man sich innen und von aussen durch die Geräte und Tönetreffen ist ein Problem und Klangfarben unterscheiden ist ein Problem. Ich trainiere fleissig weiter: das muss doch gehen…. Toll wäre, wenn es jemanden gäbe, der mir seine Erfahrungen schildern könnte. Einfach ein Blechbläser mit Hörgeräten zum Beispiel. Oder Musiker im Allgemeinen.
Herzlichen Dank, Janina.

Kann da jemand weiterhelfen? Ich selber leider nicht…

Der schwerhörige Superheld — “Dank meines Hörgerätes höre ich: Jemand ist in Schwierigkeiten!”

Wenn irgendwo Gefahr ruft, antwortet er — so lautet das Motto von Blue Ear, dem jüngsten Zugang zur Marvel-Superheldenfamilie. Und er hilft sogar echten Menschen außerhalb von Comics.

Nachdem ein Vierjähriger sich weigerte, seine Hörgeräte zu tragen, weil “Superhelden keine Blauen Ohren tragen” (die Marke seines Hörgerätes) wandte sich die schlaue Mutter direkt an Marvel um nachzufragen, ob es nicht doch einen gäbe. Die wiederum kreierten schnell einen Superhelden mit Hörgerät. Nett von ihnen. Und anscheinend sehr effektiv in der Kindererziehung.

Ich kann die Bilder leider nicht hier zeigen, aber Ihr könnt sie hier angucken.

Und bei der Gelegenheit habe ich gelernt, dass ein anderer Superheld bereits seit den 1980er Jahren schwerhörig ist: Hawkeye. Kannte ich noch gar nicht.

Heute: “Louisa.” Ein Kinotip für Berliner

Ich bin empört. Wie konnte das passieren, dass ich von diesem Film nicht schon vorher gehört habe? Na gut, nun wird es ein Last-Minute-Tip:
“Louisa” handelt von einer jungen Frau, von Gehörlosigkeit und der Entscheidung gegen ein elektrisches Ohr, gegen ein Cochlea Implantat. Ich kann selbst ja leider nicht hin, möchte ihn aber allen Kurzentschlossenen ans Herzlegen.
Der Film bekam den Deutschen Kurzfilmpreis 2011 und ist in den Filmkatalog der Bundeszentrale für politische Bildung aufgenommen worden.

Heute, 20.5.
um 20 Uhr
im “Lichtblick”-Kino Berlin

Kastanienallee 77

Dolmetscher ist anwesend. (Induktionsschleifen weiß man nicht.)

Das Schönste ganz neu

Ich habe mal die Seite “Best of” aktualisiert. Dort sammele ich die Beiträge und Diskussionen, die ich besonders gelungen finde.

Schaut mal rein, wenn Ihr Lust habt — es gibt in fast allen Kategorien Neuzugänge, besonders aber in “Alltag”, “Beruf” und “Identität”.

Der Ticker am Kopf

Das müsste doch ziemlich bald möglich sein, oder? Das Signal aus Hörgeräten oder Sprachprozessoren durch ein Speech-to-Text-Programm jagen und einen einigermaßen brauchbaren Text zu erhalten. Der, wenn er schon nicht als  Live-Untertitel taugt, dann zumindest als bei Bedarf automatisch erstellte Mitschrift zum Nachlesen. (Man könnte sie ja vor dem Ausdrucken noch einmal am Rechner überarbeiten.)

Damit wären die schwerhörigen Kinder die Coolsten! Oder sie hätten zumindest die Macht, sich vieler Leute Gunst zu erkaufen.

Oder gleich einen Ticker an die Geräte anschließen! Ich stelle mir das gerade vor, wie man mit völlig unbewegter Miene nach Beendigung des Gesprächs einen Knopf drückt, dann hört man ein Geräusch wie bei einem alten Nadeldrucker und schließlich greift man sich an den Hinterkopf und reißt mit einem satten Rrratsch! so eine Art Kassenzettel ab.  Hihihi…

Wenn man’s am wenigsten erwartet…


Voeeete now!

Da komme ich vor lauter Arbeit kaum noch zum Bloggen und auf einmal — sowas! Not quite like Beethoven ist bei den Best of Blogs der Deutschen Welle in der Kategorie Best Blog German nominiert. Vielen, vielen Dank!

Klickt auf jeden Fall mal auf den Banner oben und stöbert ein bißchen in den Nominierungen! Sehr guter Stoff ist da dabei. Über Eure Stimme freu ich mich natürlich, aber ich habe so tolle Konkurrenz– Hauptsache Ihr schaut Euch mal um, was das Internet zu bieten hat, und votet für ein paar der Nominierten!

Du bist neu hier? Willst wissen wie’s hier so ist und warum um Gottes Willen Du für sowas voten solltest? Dann empfehle ich Dir zum Kennenlernen entweder die meistgeklickten Artikel (rechts in der Seitenleiste) oder den Link Best of (dort oben in der Topleiste).

:-)

Video: Die Folgen des Taubstummenkongresses 1880

Gebärdensprache fasziniert — auch den Autor dieses schönen Stückes, das er im Rahmen seines Studiums gemacht hat. Ich zeige es Euch auf seine Anfrage hin gerne.

Aber dass irgendsoeine doofe Zusammenkunft von vor 150 Jahren immer noch so fatal nachwirkt…

Kleiner Hinweis für Schweizer Leserinnen und Leser

In der Schweiz  hat sich letzten Sommer in punkto Hörgeräteversorgung und Kostenübernahme einiges geändert. Das bekomme ich nur so am Rande mit. Allerdings hat mir neulich Hansueli Müller einen Hinweis auf eine Umfrage gegeben, die die  Folgen der Gesetzesänderungen zu erfassen versucht. Den gebe ich hier gerne wieder.

–>Hinweis auf die Umfrage von pro audito Schweiz für Hörgeräteträgerinnen und -träger, die sich im Pauschalsystem ein neues Hörgerät geleistet haben

Die Samstagsfrage

Wie nennt man es, wenn Menschen keine Verbrechen anzeigen, keine Wohnung mieten und keine Bewerbungsgespräche führen können? Antwort: Man nennt es Gehörlosigkeit. Jedenfalls in Griechenland.

Wie die Sparversuche in Griechenland Behinderte und Kranke treffen (vom Boston Globe aufgeschrieben).

Angstfrei Plantschen! Poolpartys!

Nur eine kleine Durchsage: In den letzten Monaten mehrten sich die Hinweise und nun sieht es aus, als käme tatsächlich im Herbst wasserdichte Hörtechnik auf den Markt! Ein Sprachprozessor für Cochlea Implantate von Sonova (bzw. Advanced Bionics). Neptune heißt er, passenderweise.

Eine offizielle Seite gibt es noch nicht, Informationen finden sich hier, hier und in Tinas (englischem) Blog.

Das würde ich ja wahnsinnig gern mal ausprobieren! Angstfrei im Wasser plantschen! Schwimmen mit Hören! Poolpartys! Vielleicht sogar lustiges Hören unter Wasser? Ob es wohl Brandung aushält?
Und werden jetzt alle Hörgeräteträger neidisch und lassen sich implantieren?

10 fast völlig aus der Luft gegriffene Fakten

  1. Seriengucken hat bei mir das Filmegucken abgelöst.
  2. Reis kommt bei mir ungesalzen auf den Tisch.
  3. Ich kann auf Japanisch bis fünf zählen.
  4. Ich besiege Dich im Backgammon. Und im 4gewinnt sowieso.
  5. Ich mag Weihrauch.
  6. Leuten, die nicht gerne essen, stehe ich skeptisch gegenüber.
  7. Ich weiß, dass Bielefeld existiert.
  8. Ich konnte mal einen richtig guten Kartentrick, an den ich mich gerne wieder erinnern würde.
  9. Ich habe hier russische Ikonen an der Wand hängen.
  10. Ich glaube, dass Angst und Bequemlichkeit gute Ratgeber sind.

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