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23 Antworten zu “Impressum

  1. Hallo.
    Mein Name ist Michael Kirchberger und es würde mich wirklich freuen, wenn Du/Ihr dir/euch unser Kulturprojekt “pitch vice versa” einmal ansehen würdet.
    Eine wirklich feine Sache, wie wir finden:
    http://www.pitchvv.de/mailing

    vielen Dank im vorraus.

  2. Gibt es einen Unterschied zwischen taub und gehörlos? lg Tina

  3. Es gibt persönliche Vorlieben, wer welches Wort besser findet. Aber eigentlich meinen sie genau dasselbe. Jemand hört (fast) nichts.

  4. Hallo,
    Ich schreibe hier, weil es so wenige, bzw. kaum Erfahrungen gibt, zumindest fällt es mir sehr schwer, sie im Internet zu finden.
    Ich beginne in einem halben Jahr meinen Studium. Ich würde gerne in die Richtung des Managements gehen…
    Die einzige Angst die mich dabei zurückhält ist das Schaffen von dem Listening Teil des TOEFL-Tests, die Präsentationen und mein späteres Berufsleben. Ich konnte noch nie gut, über meine Schwerhörigkeit offen reden. (Bei mir ist sie oft nicht bemerkbar, da ich auf beiden Seiten CIs trage, dennoch finde ich mich in kritischen Situationen wieder)
    Wie kann man diese Angst überwinden, hat jemand von euch vielleicht auch ähnliche Erfahrungen gemacht ?
    Lg

  5. @huhu – du wirst in der Regel beim Hören schlechter abschneiden – auch mit CI. Da wärst du benachteiligt – und dafür gibt es den Nachteilsausgleich. Schau mal unter berufs- und studienbegleitende Beratung für Schwerhörige http://www.best-news.de/?fremdsprachen

    Es ist besser, die Schwerhörigkeit offen anzusprechen und für bessere Testbedingungen für dich zu sorgen. Sonst gesellt sich zur Prüfungsangst auch noch der Hörstress dazu.

    Viel Glück wünscht dir eine, die es sich im Studium etwas schwerer als nötig gemacht hat.

  6. Zum TOEFL-Test fällt mir das hier ein http://notquitelikebeethoven.wordpress.com/2011/09/01/schwerhoerig-fremdsprache-vi/#comment-6540

    Ansonsten, so allgemein ohne Dich und die Situation genau zu kennen: Ich rate dazu zu tun, nicht das zu tun, wo Du keine Angst hast, sondern das, was Spaß macht und Dir liegt. Leicht wird es alles nicht. Das wird es aber auch nicht, wenn man gut hört, dann hat man halt andere Probleme. Ein bißchen pfiffig muss man sein, Wege finden, die Stärken auszuspielen ohne von Verstehproblemen zu sehr ausgebremst zu werden.

  7. Hallo Alexander, ich verfolge deinen Blog schon seit längerer Zeit. Vorallem den Text “Zuhören auf Schwerhörig” verbreite ich immer wieder gerne, denn ich habe ein ziemlich ähnliches Hörproblem – nur dass ich zum Glück vom “LeftCorner” noch ein wenig enfernt bin. Manchmal möchte ich schon resignieren aber in meinem neuen Job – seit einem halben Jahr mache ich eine Umschulung zum Hörgeräteakustiker – erlebe ich viel Positives und ich versuche meine Erfahrung als Schwerhöriger weiterzugeben!
    Dein Blog ist fantastisch und an jeder Ecke kann ich immer nur nickend sagen: Genauso erlebe ich es auch. Seit Oliver Sacks “Stumme Stimmen” waren keine Texte mehr so erhellend wie Deine. Vielen Dank!

  8. Bitte, gern geschehen. Und vielen Dank fürs Kommentieren!

  9. Danke schön für die Antworten !
    Darf ich vielleicht fragen, was Sie als Beruf machen ? (@grupli und not quite like Beethoven)
    Das ist aber leichter gesagt, als getan ! In eine neue Gesellschaft zu kommen und gleich offen über das Problem zu sprechen.
    Ich habe mein ganzes Leben lang (18 nicht so lang :) ) versucht, dass zu vertuschen, was mir auch fast immer gelang. Ich habe mich von der Gemeinschaft der CI-Träger distanziert, weil ich genauso sein möchte, wie alle andere. Ich persönlich bewundere daher Leute, die umgekehrt, stolz auf sich sind, dass sie vieles erreicht haben, trotz der erschwerten
    Situation ! Dieses Gefühl ist auch vollkommen wahr !

  10. Ja, klar leicht ist es nicht. Wie vieles andere auch. Auch auf das Risiko hin, klischeehaft zu klingen: Letztlich muss da jede ihren Weg finden.
    Was ich mache steht z.B. hier: http://www.rowohlt.de/magazin_artikel/7_Fragen_an_Alexander_Goersdorf.3130454.html

  11. Ich bin mit 20 schwerhörig geworden. Abi hatte ich schon in der Tasche :-) Ich habe mich für Anglistik und Hispanistik eingeschrieben, ohne groß zu überlegen, ob das mit der Schwerhörigkeit wohl geht. Ich hatte Null Kontakte zu anderen Schwerhörigen, keine Berufs- oder Studienberatung. Es war letztich schwer. Aber wie nqlbeethoven schreibt – wer gut hört, hat vielleicht andere Probleme. Berufswege sind manchmal verschlungen, gerade heute ist ja die Rede von den Patchwork-Biografien. Mein Berufsfeld ist heute die Kommunikation: Schreiben, Öffentlichkeitsarbeit, Webseiten gestalten … Online-Redaktion. Schwerhörige können alles – außer gut hören – und sind in sehr vielen unterschiedlichen Berufen zu finden :-)

    Du distanzierst dich von anderen CI-Trägern, weil du dich wie alle anderen fühlen möchtest? Funktioniert das? Bei mir ist es umgekehrt. Gerade weil ich heute viel mit anderen schwerhörigen Menschen zusammen bin, fühle ich mich ‘normal’. Denen muss ich nämlich gar nichts groß erklären. Ich ärgere mich, dass ich das so spät entdeckt habe. Kennst du auch junge Ci-Träger oder Hörgeschädigte, oder die http://www.bundesjugend.de/?

    Outen oder nicht? Meistens fühle ich mich befreiter, wenn meine Schwerhörigkeit bekannt ist und es fällt mir dann leichter, um deutliches Sprechen und Wiederholung zu bitten. Aber natürlich kommt es auf die Situation und die Leute an. Auf einer Party, mit Fremden, klappt das nicht so wie mit den besten Freunden. Im Berufsleben würde ich aus heutiger Sicht dazu raten, es schon in der Bewerbung anzusprechen. Das Verstecken kostet zuviel Energie.

  12. Hallo :)
    Ja ich kenne ein paar andere Jugendliche, nur sie sind alle ziemlich weit weg von meiner Stadt, sodass ich kaum Kontakt habe…
    Das Distanzieren hat bei mir geklappt, in meiner Klasse und meine Lehrer kennen mein Problem, da ich es ihnen alle gesagt habe (Das war die Idee meiner Mutter, als ich dort zum ersten Mal in diese neue Schule kam)
    Seitdem, sage ich es niemanden, sodass nur die Schule der Ort bei mir ist, wo es alle kennen. Wenn ich mit jemandem rede und es ihm dann sage, dann wundern sie sich immer, weil man es mir nicht anmerkt.
    Wenn ich etwas nachfrage, weil ich es nicht verstanden habe, dann empfinde ich es als sehr unangenehm. Meine Mutter sagt aber, dass es völlig normal sei, auch Guthörende fragen nach, nur sie empfinden das nicht so scharf, weil sie keine Hörgeräte haben. (Ich hoffe ihr versteht, was ich damit sagen möchte)
    schöne Grüße

  13. Ist halt eine Gratwanderung. Grundsätzlich immer und als erstes sagen ist jedenfalls keine Lösung. Ich glaube, man muss einfach mit der Zeit ein Gespür dafür entwickeln, wann und wem es hilfreich ist, Bescheid zu sagen, dass man schwerhörig ist.

  14. Ja genau !
    Ich wäge immer ab, ob und warum es sinnvoll ist, es jemandem zu sagen…

  15. Ich finde auch, dass es kein eindeutiges Raster im Umgang mit der Schwerhörigkeit gibt: Womit einige gute Erfahrungen gemacht haben, muss nicht für alle gelten. Dafür sind die Lebensbedingungen und der Mensch selber zu unterschiedlich.
    Meine Methode: Ich gehe offen mit meiner Schwerhörigkeit um, (wechsle zum Beispiel öffentlich meine Batterien; rede offen darüber, wenn mich jemand anspricht) aber ich mache nur bei entsprechenden Gelegenheiten/ Bedarf, auf meine Schwerhörigkeit aufmerksam.

  16. Stimmt, das hab ich früher auch mal vermieden: Batterien in der Öffentlichkeit wechseln. Absurd, nicht wahr?

  17. Hallo :)
    Ich bin sehr froh, diese Seite gefunden zu haben, denn hier gibt es Möglichkeiten sich mit anderen Menschen und ihren ähnlichen und/oder
    anderen Erfahrungen auszutauschen…
    Was ich euch fragen wollte : War jemand von euch (z.B während seines Studiums) in der Situation, wo man ein Referat vor 100 Leuten in einem Vorlesungsraum halten musste und Angst hatte, dass man die Fragen der Zuhörern nicht mitbekommt, wenn sie z.B sehr weit hinten sitzen…

  18. Das ist wirklich toll, dass Sie ihre eigene Einstellung dazu ausgearbeitet haben !
    Das ist aber keine Lösung für mich…
    Nicht alle Leute haben dieses Selbstbewusstsein, offen auf die Schwerhörigkeit zu deuten.
    Manche möchten es am liebsten geheim halten, solange es geht.

  19. @huhuh – Vielleicht hilft es dir, mal die Perspektive zu wechseln. Denke aus Sicht deines Publikums. Deine Mitstudenten kommen zum Vortrag, um etwas zu erfahren, etwas zu lernen. Dazu gehört es auch, Rückfragen zu klären. Wenn du es drauf ankommen lässt, Fragen nicht richtig zu hören und falsch zu beantworten, werden sie das nicht verstehen. Wenn sie aber über die Schwerhörigkeit Bescheid wissen und auch nur kleine Anleitungen bekommen, sind sie dankbar und können es besser einordnen, wenn deine Antwort vielleicht nicht ganz passt.
    Das Selbstbewusstsein im Umgang damit wächst mit positiven Erfahrungen. Ich gebe zu, dass der Vortrag vor 100 Leuten vielleicht ein großer Brocken ist. Ich würde es bei kleineren Anlässen üben, bis es selbstverständlich ist.

  20. Hallo, lieber Herr Görsdorf!
    Gerade habe ich Ihr Buch zu Ende gelesen und zum ersten Mal in meinem Leben als „taube Nuss“, wie ich mich selbst auch seit vielen Jahren bezeichne, hatte ich das Gefühl verstanden zu sein. Ich bin zwar „nur“ zu 70% schwerhörig, aber das offensichtlich beginnend schon seit meiner Kindheit, was aber keiner bemerkt hat. Der Grad der Schwerhörigkeit ist allerdings bei mir erst im Laufe des Lebens kontinuierlich angestiegen. Ja, da wird man frühzeitig flott und raffiniert, um zu überleben. Aber ein heftiger Dauerstress ist es, was sich keiner vorstellen kann, vor allem im Beruf. Hören ist ja eine aktive Leistung und nichts, was man nebenbei erledigt, wie die meisten Menschen. Da tut es doch einfach gut, mal so ausführlich die Erfahrung eines betroffenen „Kenners“ zu lesen und zu teilen. Was für eine Wohltat und auch ein großer Trost – DANKE!

  21. Ich habe das Buch vor einigen Tagen ausgelesen und fand mich in einigen Passagen wieder :-) . Rückblickend bin ich froh, wie mein Berufsleben verlaufen ist, ich habe fast 30 Jahre schwerhörig ! als Krankenschwester arbeiten dürfen. Nun bin ich leider schon im Ruhestand, obwohl ich noch so gerne so viel gemacht hätte. Aber, ich kann nicht alles haben, was ich mir wünsche. Die zusätzliche Energie, die “wir” zum Verstehen brauchen, schlaucht ganz schön. Und Probleme hat jeder, auch die Guthörenden.

  22. Hallihallo!
    Das ist wirklich ein ganz toller Blog. Er zeugt von einer großen Geduld mit sich und mit anderen, ist unterhaltsam geschrieben und mir gefällt die Sprache, die Sie gefunden haben.

    Ich bin nur zufällig darauf gestoßen als ich auf der Suche war nach einer Antwort auf die Frage – vorsichtige Formulierung – warum immer wieder darauf hingewiesen wird, dass es zwar eine ganz großartige Kultur gibt, die sich aus der Einschränkung den Nicht/Kaum-hörens entwickelt hat, diese aber für Hörende verschlossen bleibt. Also dass es da um perspektivisch-unterschiedliche Wahrnehmung durch die menschlichen Sinne geht, sehe ich ein. Aber zum Teil erscheinen mir die Abgrenzungsmechanismen gegen Hörende oder eine “hörende Welt” irgendwie total ideologisch, wenn ich mir das so durchlese, was im Internet verbreitet wird. Woher kommt das? Und was hat es mit diesem “Deafhood” auf sich? Ich war einfach etwas baff über so viele Ressentiments.

    Also ich weiß ja nicht, ob mir hier jemand eine Antwort geben kann oder zumindest einen Hinweis, wo ich eine Antwort finde. Freuen würde ich mich allerdings sehr!

    Viele Grüße

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