Damit ist die Gebrauchsanweisung für Schwerhörige erst einmal abgeschlossen. Bevor ich demnächst zu Tipps für den beruflichen Bereich weiterschreibe, würde mich interessieren — wie kommt sie an?
Habt Ihr’s schon ausprobiert? Was sind Eure Erfahrungen? Was findet Ihr sinnvoll? Was fehlt?
Freund F. etwa sandte mir gestern folgenden Dialog, der sich nebenbei mit seinem auf beiden Ohren hochgradig schwerhörigen (und schwäbischstämmigen) Steuerberater abspielte:
Er: \”Sie könne sisch gar net vorstelle, wie schlimm des mit de Hörgeräte isch.\”
Ich: \”Ja, ein Freund von mir muss auch Hörgeräte tragen und deshalb…\”
Er: \”Wie war desch?\”
Ich: \”Ein FREUND VON MIR…\”
Er: \”Wer?\”
Ich: \”Ein Kumpel von mir muss auch…\”
Er: \”Ah, ein Kumpel!\”Regel Nummer 10 funktioniert also. [...] Entschuldigung an alle Schwaben für die (wahrscheinlich nicht mal detailgetreue) Parodie.
Über weiteres Feedback und Kommentare, auch Kritik freue ich mich sehr! Wenn Ihr hier nicht schreiben möchtet, dann auch gerne per Email an die Adresse rechts in der Seitenleiste…
Filmfreunde haben es vielleicht schon gemerkt, der Titel bezieht sich auf einen Film von Ben Stiller: 
Laut Reden ist zwar nicht ganz falsch – insbesondere seit ich annähernd taub bin ist auch bare Lautstärke wichtig. Unter einem gewissen Level geht’s einfach nicht. Doch zu laut darf es auch nicht sein: Erstens tut zu laut auch Schwerhörigen weh. Zweitens macht es keinen Spaß angeschrien zu werden und kann einem sogar peinlich sein. Und drittens hilft es nicht mal unbedingt beim Verstehen. Was bei mir ankommt ist dann nämlich verzerrt
Leider.







