Wer nicht hören kann, muss fühlen

Au weia. Wo Du was hörst, da taste ich nur. Und zwar nicht nur im übertragenen Sinn, sondern auch im Gehirn. Der Teil der bei Dir fürs Hören zuständig ist – und vor allem: bei mir früher war –  ist jetzt fürs Fühlen zuständig. Kann man jedenfalls vermuten, wenn an dieser Studie was dran ist (mehr in der Pressemitteilung, z.B. hier).

Na gut, das Prinzip ist ja wie beim Aufräumen. Ist der alte Schrank weg, hinterläßt er ne Lücke. Lücke sieht leer aus, also stellt man ein Tischchen rein. Bleibt nur die Frage: Fühl ich jetzt mehr als Du?

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8 Antworten zu “Wer nicht hören kann, muss fühlen

  1. Wie können wir das wissenschaftlich abgesichert feststellen?

    Und: Wenn du aufräumst, ist am Ende der ganze Schrank weg? :-O

  2. Ja. Drunter fang ich gar nicht erst an. 🙂
    Ansonsten – dass ungenutzte Kapazitäten anders genutzt werden, scheint mir einleuchtend. Wie reversibel das ist oder ob das bedeutet, dass ich was anderes besser oder mehr kann, muss man sehen. Vor allem müsste man das mal bei mir untersuchen…

  3. nee, mein Lieber, Du fühlst definitiv nicht mehr als icke – leer ist leer, sach ich mal…. oder???! habe den Artikel nicht gelesen, aber wenn man nen Schrank entfernt (oder was anderes…), dann entsteht da eine Leere, eine neue Chance, eine neue Herausforderung (hallo Euphemismus) oder einfach ne leere Ecke, die ich da gerade aktiv hergestellt habe.
    Vielleicht ist die spannendere Frage, mit welchen Sinnen man diese Ecke füllen kann?

  4. Und dann sind da noch die schmutzigen schrankförmigen Ränder, die mahnend an der Tapete zurückbleiben…

  5. Neu streichen und umgestalten. Jetzt kommt die räumliche Metapher aber wirklich an ihre Grenzen 🙂

  6. Hmm, das mit dem Fühlen stimmt wirklich. Ich spüre diese Vibration wennn diese Niederflurstraßenbahnen über ne Weiche oder n Gleiskreuz rumpeln mehr als mein Freund und mit flachen schuhen find ich die Vibration etwas unangenehm… Früher zu nur HG-Zeiten hab ich mir den Zugheimfahrtsweg auch anhand dieser Zug-rumpelt-über-ne-Weiche-auf-anderes-Gleis-Vibration gemerkt, an einer Stelle wurde die Strecke nur noch eingleisig…..

  7. Interessant! Ist ja auch irgendwie logisch. Es strömt an der einen Stelle (akustisch) weniger auf einen ein, da hat man mehr Kapazität, mehr Aufmerksamkeit für den Rest.

  8. Hab grade eine ähnliche Situation gehabt….:D Am besten alles neu und frisch gestalten, so hab ich es gemacht :))

    LG an alle!

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