Das Versprechen

„Was wir nicht ändern, ist nicht zu ändern“, warb das Schild im Schaufenster. Eine Änderungsschneiderei, aber was für eine! Was würde man da nicht alles hinbringen wollen, um es zu ändern — oder zumindest die Gewissheit zu haben, dass man sich damit abfinden muss. Erst die tolle Hose, von der man sich verabschieden muss, dann vielleicht den Geldbeutel, der immer so leer ist. Schließlich den Chef, die Freundin, Entscheidungen, die man mal getroffen hat — den eigenen Körper?

Das kann ja heiter werden, dachte ich. Leland Gaunt ist nach Schöneberg gekommen. Ich werde meine Nachbarn aufmerksam beobachten und weiter berichten…

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5 Antworten zu “Das Versprechen

  1. Warst du drin? Ist es sehr warm dort?

  2. Nö war zu. Und seither hab ich mich noch nicht wieder hingetraut…

  3. Aber du würdest dort bestimmt fabelhafte Dinge finden; genau die, die du immer haben wolltest. Und sie wären sehr preiswert…

  4. Allerdings verkaufen die da nichts, die ändern.

  5. Naja. Dann können sie eben ändern, was du schon immer geändert haben wolltest. Du musst ihnen nur einen kleinen Gefallen dafür tun.

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