Elektrosmog: Gesundheitliche Schäden durch Cochlea Implantate?

Ist die elektromagnetische Strahlung der elektrischen Ohren schädlich? Für dieses — hochspekulative! — Thema lege ich mal einen eigenen Eintrag an, denn es interessiert mich sehr — und bisher hat sich die Diskussion unter einem ganz anderen Eintrag entzündet.

Von mir zu Elektrosmog generell: Sehr schwieriges Feld, und wie gesagt: Ich mache mir auch Sorgen, es spricht vieles dafür, sich so ganz grundsätzlich mit möglichst wenig Funkgerätstrahlung zu umgeben.
Ich denke aber auch: Man sollte es aber mit dem Sorgenmachen speziell mit Blick auf Dinge wie CIs auch nicht übertreiben solange nichts konkretes sicher ist. Einmal googlen reicht da nicht, man muss schon versuchen, sich zumindest ein bißchen einen Überblick über die Diskussion verschaffen. Ich finde den Wikipedia-Artikel zu Elektrosmog recht gut.

Und jetzt kopiere ich einfach mal die bisherigen Beiträge (leicht gekürzt) hier ein.

Bitte entschuldigt, die etwas anstrengende Optik!

Zum womöglich abwegigen Vergleich zwischen Handy und CI hätte ich gern physikalischen Messdaten mit Fakten: Welche Strahlung in welcher Wirkung tritt bei den beiden doch deutlich unterschiedlichen Geräten auf? Das Ganze in physikalischen Messwerten (werde ich bei Audiologen anfragen).Zum Zweiten hätte ich gern eine seriöse Untersuchung über Strahlungsintensitäten und ihre Auswirkung auf den menschlichen Körper (siehe umstrittene Studien). Wenn starke Strahlungsfelder eine nachweisliche Wirkung haben, ist aber immer noch fraglich, ob sehr schwache Felder eine Wirkung haben. Man könnte ja an langjährigen CI-Trägern Untersuchungen vornehmen zu einer vermuteten Strahlungsauswirkung, dann wäre es eindeutig (werde ich mal bei Kliniken anfragen).

  1. Hallo,
    […]
    Eine seriöse Untersuchung über Strahlungsintensitäten und ihre Auswirkung auf den menschlichen Körper hätte wohl jeder gerne. Ob die existieren kann wage ich jedoch zu bezweifeln ( jeder Mensch ist unterschiedlich).Und wenn, wird die wahrscheinlich wie immer von größeren Interessegruppen, wie z.B. der Pharmaindustrie, welche, ihrer eigenen Existens wegen, garnicht will, dass Menschen gesund sind, verschwiegen.
    Ich denke die Entfernung spielt neben der Stärke auch eine große Rolle. Ein 10000Volt Strahlenmast in Australien kann dir weniger anhaben, als ein 1,5 Volt ElektroMagnet im Kopf. Ich würde einfach bei diesen Frage auf deinen Instinkt hören. Der hat nämlich fast immer recht!
    Wenn man mir z.B. wie nach den letzten vier KH Aufenthalten versucht zu erklären, das man denkt, das es eventuelle erblich bedingt ist(owbohl seit Generationen keiner was mit den Ohren hatte) und im selben Satz dann aber sagt, das man im Grunde genommen keine Ahnung hat, dann läuten bei mir schon die Alarm glocken. Ich habe dann immer so einen Druck auf der Lunge. Als wolle mir mein Körper sagen, dass der Typ im weißen Gewand spinnt und ich ihm doch besser in die Schnauze hauen sollte, ähnlich wie es wohl bei Nanelie der Fall war.
    Bis dann
  2. Ich gehe dem Verdacht der elektromagnetischen Strahlung nach und habe dieses gefunden: Eine Auswertung der Sterberate bei bestimmten Krankheiten im Verhältnis zur Wohnlage mit/ohne Hochspannungsleitung. Schweiz.

    http://www.elmar.unibas.ch/FMPro?-db=ELMAR.fp5&-format=details.html&identnummer=2209&-find

    Dort wurde je nach Aufenthaltsdauer (5 /10/15 Jahre) im Radius von weniger als 50 m nahe Hochspannungsleitungen, „ein erhöhtes Sterberisiko an Alzheimer oder seniler Demenz beobachtet“. Den Faktor der Erhöhung (1.51 – 2.00) kann ich als Laie nicht einschätzen, weiß daher nicht, ob der hoch oder gering ist. Die Wirkungsweise muss auch noch nachgewiesen werden, bisher hat man nur die Statistik als Anhaltspunkt, aber kein konkrete Wissen dazu.

    Als Nächstes schaue ich mal, wie hoch die elektromagnetische Strahlung des CI im Vergleich zur näheren Umgebung einer Hochspannungsleitung ist, also welcher Strahlungsintensität man ausgesetzt ist. Medizinisch gibt es keine Langzeituntersuchung bei Patienten, obwohl manche schon jahrzehntelang ein CI haben. (Man weiß wohl auch nicht genau, was man da überhaupt prüfen soll, weil – siehe oben. Die konkrete Wirkungsweise von Strahlen auf körperliche Zustände ist noch nicht erforscht, aber die Intensität spielt wohl eine wichtige Rolle.)

  3. Sehr interessant, danke, Pia.
    Man verwechsle mich nicht mit einem Abwiegler. Mir macht sowas auch Sorgen. Aber weil das Thema so kompliziert ist, will ich nur mal zeigen, was es so kompliziert macht.
    Dies ist eine einzelne Studie — und was sie findet, sind, wie oben schon gesagt, statistische Relationen, keine Ursachen. Das heißt man müsste eigentlich mehrere Studien haben damit der Verdacht erhärtet ist (so erhärtet z.B., dass man *wirklich* Grund zur Sorge hätte oder damit was von Energiekonzernen oder der Regierung fordern könnte). Das gilt besonders weil in der verlinkten Kurzfassung steht: Das gefundene, erhöhte Risiko ist nicht statistisch signifikant (d.h. es ist verhältnismäßig klein und könnte auch ein einfacher Ausreißer sein). Und es wird dort darauf hingewiesen, dass Todesfälle durch Demenzkrankheiten nicht sehr gut erfaßt sind, dh. man weiß eigentlich gar nicht recht wie groß die Erhöhung tatsächlich ist.

    Dass ich die Schwächen so mühelos aufzählen kann, ist allerdings ein Hinweis auf die methodische Seriösität der Studie (ebenso wie die Autoren und die Zeitschrift).

  4. Es gibt ja massenweise weitere Studien zu Elektrosmog, die man googlen kann, aber ich schaue eher nach Links zu Unidatenbanken, nicht nach kleinen privaten Websites. Interessant auch dies hier:

    http://www.krebsinformationsdienst.de/themen/risiken/elektrosmog.php

    In Relation dazu würde ich als Laie die elektromagnetische Strahlung, die ein CI erzeugt, doch als sehr gering einschätzen. Aber wie die Intensität tatsächlich in vergleichbaren Werten ist, versuche ich herauszufinden. Folgt also noch …

  5. Genau richtig. Wie gesagt, dankeschön!

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31 Antworten zu “Elektrosmog: Gesundheitliche Schäden durch Cochlea Implantate?

  1. Wer sich [zu Elektrosmog und insbesondere den Intensitäten der Strahlung] mal in Ruhe in vergleichende Messungen zu Mobilfunk einlesen will:

    http://www.tecchannel.de/kommunikation/handy_pda/401589/elektrosmog_gefahren_durch_mobilfunk/index7.html

    Angaben für Elektrischer Feldstärke (in Volt/m). Jetzt suche ich mal nach dem entsprechenden CI-Wert. Bisher habe ich nur einen Leitfaden für die elektromagnetische Verträglichkeit gefunden, also für die Empfindlichkeit des CI-Prozessors in der Nähe zu anderen Sendequellen. Welche Strahlung das CI selbst erzeugt, muss ich noch suchen.

  2. Ich habe damals schon immer geahnt, dass es solche Dinge geben wird. Es fehlen ganz eindeutig Studien über die Auswirkung auf das Nervensystem und Strahlung auf den Organismus , durch die ständige, elektrische Reizung auf selbige.

  3. Also bei den Tests… klar man kann da auch viel rumtesten.. und so ganz unschädlich sind die Strahlen glaube ich auch nicht, aber inwieweit wird da die Familengeschichte zum Beispiel miteinbezogen? Krebs, Alsheimer und das alles sind ja vererblich. Ich würde da mal sagen, bei den Tests, alles schön und gut.. aber da geh ich mehr nach „wer sucht der findet auch was“. Ich mein ich war zum Beispiel auch in sämtlichen Kliniken und hab mich durchuntersuchen lassen.. auf mal hat hier was net gestimmt, und was net gestimmt.. aber im endefekt, gehts mir gar nicht so schlecht 😉 Ich will damit einfach nur sagen.. wenn man sich drauf versteift iwas zu finden.. dann findet man auch was.

    Dazu muss ich auch sagen.. Elektrosmog hin oder her… Tatsache ist, (auch wenn ich jetzt bissl vom Thema abschweife) die Menschen leben doch immer länger… wir werden immer älter… soooo schädlich kann der Elektrosmog doch dann gar nicht sein 😉

    Zum Thema Selbstheilung.. Eric du sagtest, du glaubst bzw hoffst, dass man sich selbstheilen kann… ja klar du sagstest es kommt auf die Kompensation an, allerdings muss ich hier einwerfen, dass ich daran nicht glaube. Und wenn du sagst das kann auch mal gut 7-10 Jahre dauern mit der Selbstheilung… dann fangen bei mir irgendwie sämtliche Alarmglocken an zu klingeln!!! Das ist absolut nicht böse gemeint, ich fänds auch prima wenn das klappen würde.. aber ist dir da nicht die Zeit dafür zu schade? dein Leben?
    Dazu möchte ich nochmal den Beitrag von nqlb schöön unterstreichen:
    „Was tut man bis dahin? Oder bis man irgendeine andere Form von Heilung findet oder auch nicht? Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu leben, in der Zeit. Es nicht auf später verschiebt und nur noch sucht, sucht, sucht. Oder es allein, isoliert und in Wartestarre verbringt.“
    Das sehe ich nämlich auch so…!

    Mal ne Frage: Wer würde denn hier auf nen Herzschrittmacher verzichten? das ist doch auch Elektrosmog. Nun da überlegt dann glaub ich kaum einer mehr wirklich rum.. da gehts ja um Leben und Tod. Allerdings gehts bei einem CI um Lebensqualität, oder nicht?!

    Was ich aber sagen will.. ich denke wir sollten uns net wahnsinnig machen.. wir leben hier uns jetzt.. auch wenn in 5 Jahren da ne supertolle neue Technik kommen sollte und wenns schon die Heilung der Taubheit an sich wäre… ich würde auch keine 5 Jahre in Taubheit leben wollen. Die Zeit die ich auf die OP gewartet habe, war schon lange genug… und ich habe germerkt wie ich mich immer und immer mehr isoliert habe. Und ich denke kann man iwann die Taubheit heilen.. dann auch die CI-Leute. Zumal man mittlerweile versucht möglichst das Restgehör auch bei OP beizubehalten.

    Zum Elektrosmog an sich.. mit Sicherheit ist er schädlich, in wie weit ist fraglich… ich glaube aber auch kaum, dass wir da wirklich richtige Werte zusammentragen können.. da ich denke, dass man hierbei auch viel herummauschelt. Weil wo haben wir denn kein Elektrosmog mehr? Zu Hause, in der Firma, beim einkaufen.. ja sogar in Krankenhäuser… alles wird mehr und mehr elektrischer… da kämen so Studien, dass diese gesundheitsschädlich sind echt blöd in der Entwicklung 😉

  4. @Nanelie (und viele andere): „…ich glaube aber auch kaum, dass wir da wirklich richtige Werte zusammentragen können“
    Hast du ein CI? Frag doch mal deine Klinik oder deine Audiologen. Oder die Herstellerfirma. Einfach mal konkret nachfragen.

    @he write silent: Es fehlen eindeutig Studien? Schon mal gesucht? Mach doch einfach mal. Sich informieren ist besser als moderne Mythen. Vermutlich kugeln sich die Physikern vor Lachen bei vielem, was Laien so über Huuuhbuuh-Strahlung von sich geben. Ich bin selbst blutiger Laie, aber ich möchte nicht doof sterben und frage und lese jetzt überall nach über Handystrahlung und über Emmisionswerte beim CI und wie hoch-wie schwer-wie breit.

    Zwischenstand von „Butzky liest nach“:
    Die Stärke einer Strahlungsquelle und ihre Messwerte stehen in Relation zur Körpernähe. Interessant! Bedeutet nämlich: Auch ein extrem hohes Elektromagnetisches Feld verliert in weiterem Abstand rapide seine Stärke, umgekehrt können ganz geringe Strahlungsquellen nahe am Körper hohe Grenzwerte erreichen. Das zur Relation „Sendemast versus CI“.

    Welche Werte das CI aber nun wirklich aufweist – auch im Verhältnis zu Grenzwerten – das wird Butzky schon noch herausbekommen.

  5. CharlyBrown

    Seit 1987 habe ich ein CI, bin jetzt 68 Jahre alt und noch fit.
    (Nur mein Gleichgewichtsinn ist seit ca acht Jahren nicht mehr
    so gut wie früher. Das merke ich aber nur beim Skifahren und
    Radfahren, wenn die Sicht schlecht ist.)
    So ein Einzelfall wie ich ist natürlich kein objektiver Beweis.
    Inzwischen gibt es recht viele Leute, die das CI über 10 Jahre
    im Kopf haben. Vieleicht kann man bei diesen Leuten eine Umfrage
    über ihren Gesundheitszustand machen, bzw ob CI-TrägerInnen
    signifizant häufiger Krebs oder anderen Krankheiten bekommen haben.

    Irgendwo habe ich mal gelesen, das elektromagnetische Reizungen
    für das Gehirn positive Effekte hatten.
    Ich hab mal bei einem Test mitgemacht, bei dem angeblich jüngere
    Menschen besser abschneiden als ältere.
    Will hier nicht angeben, aber mein Testergebnis war weit besser als der
    Durchschnitt junger Menschen.
    Vieleicht ist die elektromagnetische Strahlung des CI „schuld“, das ich geistig nicht abgebaut habe, wie leider so manche meiner Altersgenossen.

  6. He write silent.

    @Pia Butzky: Sorry um Mißverständnisse zu vermeiden, meinte ich die langfristige Studien.

  7. Fragt doch mal nach bei euren Fachleuten, wie sich das verhält mit dem CI und Elektrosmog. Ich bekam die Auskunft, dass das auch bei Patienten der ersten Stunde aus medizinischer Sicht nicht untersucht wird, weil da gar nichts vermutet oder befürchtet wird. Ganz simpel.

    Und wenn jemand körperliche Auswirkungen vermutet, was sollte dann genau untersucht werden: Gedächtnisfähigkeit? Zellschäden? Geistige Leistung? Kopfschmerzen? Tumor- oder Leukämierate bei CI-Trägern? Blutwerte? Man müsste ja erstmal wissen, wonach man überhaupt suchen will.

    Butzky sucht weiter nach physikalischen Vergleichswerten, aber kann sich grad den Kommentar nicht verkneifen, dass die Freude am Erzeugen von Paranoia doch weit verbreitet ist und man sehr gern beim diffusen Befürchten verharrt – einfach so, weil man damit immer recht hat. Konkrete Fakten kann man mit „die betrügen uns doch sowieso“ auch gut aushebeln. Und man hat selbst immer soooo recht damit. Und das ist ja Hauptsache.

  8. He write silent.

    Naja, die Verdachtsliste ist ellenlang. Elektromagnetische Strahlung im Alltag soll Hirntumore fördern, zu Erschöpfung, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Gleichgewichtsprobleme und andere mögliche nicht gekannte Ursache führen. Es gibt zwar zahlreiche Studien, eindeutige langfristige Belege fehlen jedoch und die Ergebnisse widersprechen sich teilweise. Es steht fest, dringen die Strahlen in den menschlichen Körper ein und erzeugen Wärme, die als SAR gemessen wird.

  9. Wärmeerzeugung hat nichts mit Schädigung zu tun. Null. (Physikgrundlagen nachlesen). CI erzeugt Wärme: Null. (Kann man selbst nachmessen.)

    Verdacht ist nicht Beweis. Manche haben auch den Verdacht, dass wir von grünen Aliens gesteuert werden.

  10. Über die Ursachen und Wirkungen von Elektrosmog wird schon seit sehr langem gestritten, nicht erst mit dem Aufkommen der Mobiltelefonen, sondern schon früher, auch schon bei den Mikrowellen.
    Tatsache ist, dass man bislang keine schlüssigen Kausalitätsbeziehungen zwischen Elektrosmog und Krankheiten hat finden können, ebensowenig bei den Mobiltelefonen. Und das hat nichts mit den ach so mächtigen Konzernen zu tun, sondern vielmehr damit, dass die Medizin häufig nicht monokausal abläuft, aber es beseht sehr oft auch das Problem, die Fragestellung an sich isolieren zu können.
    Genau gleich ist es auch mit den Strommasten und anderen statistischen Erhebungen. Die Frage ist nämlich auch: Welche Gruppe wohnt denn in der Nähe von Strommasten? Bei uns in der Schweiz sind das vor allem Bauern. Nutzen Bauern karziogene (krebserregende) Stoffe für das Bauern? Andere Personen, die an solchen Masten wohnen, werden möglicherweise deswegen dort wohnen, weil die Lage preislich attraktiv ist. Niemand wohnt gerne bei Strommasten, Elektrosmog hin oder her, es ist nämlich auch kein ansehnliches Ding, das man in der Nähe hat. Zudem sind Strommasten ein Anzeichen für Ländlichkeit. Nun weiss man, dass Personen, die mehr Geld haben sich auch bessere medizinische Versorgung leisten können, gesünder leben und damit ein geringeres Risiko für Krebs haben. Auch hier kann man sehen, dass der Nachweis für Elektrosmog als Auslöser von Krebs unheimlich schwierig ist.
    Nicht vergessen dürfen wir auch, dass wir dem Elektrosmog im Alltag gar nicht entkommen können. Seit den 1930er Jahren haben wir das Radio, womit Radiowellen (elektromagnetische Felder) gesandt werden, später auch das Fernsehen und noch später eben die Mobiltelfonie, Mikrowellen und so weiter. Meines wissens ist aber die Sterblichkeitsrate in Mitteleuropa trotz exzessiver Nutzung dieser Technologien nicht gesunken. Der Beleg, dass gewisse Krebsarten sich in den letzten Jahren häufiger aufgetreten sind, steht noch aus und meines Wissens gibt es auch noch keine Hinweise dafür. Gerade beim Mobiltelefon darf nicht vergessern werden, dass sich die Sendeleistung der Handys um ein Vielfaches vermindert hat. Aber das schreckt die Leute offenbar nicht ab, um sich immer noch vor Elektrosmog zu fürchten, obwohl diese Technologie mittlerweile mehr als 10 Jahren auf Breiter Ebene in der Bevölkerung genutzt wird.

  11. Ich bin beeindruckt, wieviel Kluges hier gesagt wird! Wenn es um die Entscheidung für oder gegen ein CI geht — und solange nichts bewiesen ist — finde ich den von Nanelie aufgeworfenen Punkt, die Frage nach der Lebensqualität (die ohne und die mit erwartbare) am wichtigsten.

    Ansonsten: Da wir ja alle nur vermuten, aber beim Vermuten vor allem Befürchten, finde ich Charly Browns Idee besonders interessant: Warum nicht mal positive Paranoia? Was wäre wenn ein CI die geistige Leistung beförderte? 😮

  12. @Pia Butzky: Ja ja, „Verschwörungstheorie“, „Lobbyismus“ oder sonstiges …
    Im Wesentlichen ist das aber nur geschäftstüchtige Panikmache, mit der sich sehr viel Geld machen lässt. Hier werden die verschiedensten schädlichen Effekte zu einer tödlichen Suppe zusammengekocht.
    Diese selbsternannten Gurus, die diese Hiobsbotschaften verkünden disqualifizieren sich aber selbst. Man muss sich doch nur die ungeschickten Formulierungen angucken. Die haben echt keine Ahnung und ihren „Glauben“ schöpfen sie aus den eingepflanzten „Beschwerden“ ihrer Jünger. Differenzieren müssen und wollen die dann nicht mehr!
    Natürlich kann Elektrizität und deren Begleiterscheinungen schädliche Wirkungen haben. Es gibt auch Indizien dafür, dass z.B. starke Wechselfelder (z.B. in unmittelbarer Nähe einer Überlandleitung) ein erhöhtes Blutkrebsrisiko bewirken. Es ist auch unbestritten, dass eine kurzwellige elektromagnetische Strahlung (z.B. Handy) zu lokalen Gewebeerwärmungen führt, deren Auswirkungen wir aber nicht kennen und es auch keine ernst zu nehmenden Auffälligkeiten zu beobachten gibt. Unzweifelhaft ist auch, dass es Frequenzen gibt, die sich auf unser Nervensystem besonders störend auswirken (Going to Westinghouse).

    Bleibt aber Fakt wie immer, dass es die Dosis macht.
    Kein Mensch kommt auf die Idee, sich seine Hütte auf nem Hochspannungsmast zu bauen. Keiner hält seinen Kopf in die Mikrowelle, keiner hält seine Patschhändchen freiwillig an ne Hochspannungsleitung.

    Alles vollkommen unterschiedliche Effekte, die aber in der Propaganda bunt geschüttelt und gerührt pauschalisiert als extremst gefährlich verkauft werden.

    Elektrischer Stuhl -> Tot!
    Katze in der Mikrowelle – Tot!
    An den Sendemast gebatscht -> Tot!

    Ganz klar, alles hat mit Strom zu tun und das muss ja gefährlich sein. Es ist eine Eigenart vieler Menschen, alle die Dinge als gefährlich einzustufen, die man nicht versteht. Argumente wie Dosis oder Art werden dann verdrängt und auf den gemeinsamen Nenner Elektrizität gebracht.

    Elektrizität kann aber sehr wohl tatsächlich schädliche Seiteneffekte haben.
    Das Beispiel von bambus2006 zeigt das hier sehr deutlich. Sehr hohe Spannungen wirken ionisierend und können zur Bildung von Ozon beitragen – Das ist natürlich schädlich! Es ist aber ein Seiteneffekt, der eher auf der biologisch/chemischen Seite einzuordnen ist. Im Bereich von „Elektrosmog“ kann man das nicht mehr einordnen. Es wird ja wohl auch niemand auf die Idee kommen nen Akkuladeraum zum Luftkurort zu erklären – Aber schuld ist schon wieder der Strom.

    Ganz klar, Ozon (O3) ist wirklich schädlich (Radikale) und hier muss für eine ordentliche Belüftung gesorgt werden.
    Die Esotheriker warnen ja sogar vor Laserdruckern, die aber in grösserer Anzahl tatsächlich zu einer erhöhten Ozonbelastung führen können.

    M.E. ist dieser ganze Hype geschäftstüchtig hochgepusht, weil man dann prima Geräte verkaufen kann, die eh nix machen, der bekehrte Kunde das aber toll findet, subjektiv Erfolge zu erkennen glaubt (Placebo Effekt) und die Anhängerschaft der Jünger noch anwachsen lässt. Eine geschickte Ausnutzung von Psychosen!

    Komischerweise besteht diese Voreingenommenheit Medikamenten gegenüber nur sehr vereinzelt – Und das obwohl hier hochgiftige Substanzen verwendet werden. Hier vertraut man komischerweise auf die richtige Dosierung.

    Komischerweise gibt es auch kaum Ablehnungen bei MRT oder CT – Hat zwar auch mit Strom zu tun, ist ja aber medizinisch – Wenn die die Feldstärken kennen würden – Tststs …

    Und kommen wir doch auch mal auf die natürliche Strahlung. Was wir so an natürlicher Strahlung abbekommen, das stellt die künstliche Strahlung (in normalen Wohngebieten) aber weit in den Schatten.
    Etwas übertrieben gesagt: Man kann sich im Scharzwald nen unbelichteten Film auf den Bauch legen und hat etwas später ein prima Röntgenbild.

    Komischerweise regt sich da niemand drüber auf.

    Das ganze Geschwätz ist doch nur hochgepushed, ich erinnere nur an die unsägliche Feinstaubbelastung durch Otto-Verbrennungsmotoren in Städten, welche durch den Verkauf von Umweltplaketten unschädlich gemacht wurde.

    Sorry, das ist moderner Ablasshandel!

    So viel zum Elektrosmog! Das Prob mit den erhöhten Ozonwerten von bambus2006 ist aber echt und hier muss durch geeignete Belüftung Abhilfe geschaffen werden – Die funzt aber dann womöglich auch wieder mit Strom – Ohgottohgottohgott …

    Wir müssen auch noch Stricke und Äxte verbieten, denn dadurch fanden auch viele Menschen den Tod.

    Ich muss aber zugeben, dass ich mit nem Kleinkind nicht unbedingt direkt neben nem Sendemast oder Hochspannungsleitung wohnen wollte. Da wären mir die kleinen Unsicherheiten doch noch zu gross.

  13. Ich versteh nicht recht was bambus2006 ist. Und mit Ozon sind wir doch recht weit ab vom Thema der CIs, die etwa 10 Stunden pro Tag auf sehr kurzem Bereich, eben gerade durch die Haut funken.

  14. @ Pia: ja wie ich oben schon schrieb, ich hab ein CI (noch ziemlich frisch: Juli 2010) … und an Elektrosmog hab ich bei meiner Entscheidung auch mal so gar nicht gedacht. Ist mir ehrlich gesagt auch Keks! 😉

    Ich find die Panikmacherei hier bissl arg übertrieben. Wie ich schon schrieb, mir gehts darum zu leben. Und wenn das mit dem CI besser geht.. dann her damit (Und jaaa es geht besser 🙂 ) Wenn ich dann vllt in 30 Jahren als „Strahlefrau“ rumrennen sollte… dann ist das halt so! Aber dafür kann ich nun wieder einer meiner Leidenschaften nachgehen: kommunizieren!!! wieder mehr frei sein.. wie ich halt schon sagte: Lebensqualität! 🙂

    Im Übrigen stelle ich hier mal die starke Vermutung auf, dass „Panikmacherei“ und „Think Negative-Einstellung“ weitaus kranker machen, als so paar Strahlen 😉

  15. Wennn man beides täglich und solange wie man normalerweise ein CI aufhat macht — sicher. 🙂

  16. Bin noch am Ball bei den physikalischen Werten, suche noch nach konkreten Zahlen. In der Fachwelt sorgt man sich aber mehr über mögliche Störungen des Implantates durch andere Energiefelder als umgekehrt: Schäden durch das Implantat selbst.

    Worum es eigentlich geht – nochmal zurück auf Anfang:
    Der ertaubte Eric wollte (wie einige andere) kein CI wegen seiner Angst vor einer schädlichen Strahlung. Und weil das Handy Eiweiß kochen könne. Aber CI, Handy und Eier bekomme ich nicht in einen logischen Zusammenhang, daher wollte ich konkrete Zahlen. Wie hoch wie breit wie schwer. Ihr wisst schon. Physik und so.

  17. CharlyBrown

    Pia, das grundsätzliche Problem ist:
    Physiker messen Strahlungswerte, elektromagnetische Felder, usw .
    Welche Wirkung diese Werte auf biologische Lebewesen haben,
    weis kein Physiker genau. Alles kann gut oder böse sein.
    Ein Beispiel aus einem meiner früheren Leben vor hunderttausend Jahren:
    Mutige Menschen haben das Feuer in die Höhlen gebracht.
    Es gab uns Wärme und Schutz vor Raubtieren, die Feuer fürchten.
    Aber das Feuer war auch gefährlich, es konnte schlimme Schmerzen
    verursachen und zu nahe am Feuer einschlafen war der sichere tot durch
    giftigen Rauch. Es hab damals schon Angstmacher, die das Feuer
    verdammen wollten.
    Aber wo wären wir Menschen heute, wenn vor hunderttausend Jahren
    diese Angstmacher erfolgreich gewesen wären?!

  18. Pia, wo Du’s nochmal erwähnst, sollte man gleich nochmal dazu sagen, dass die Sache mit dem Eierkochen per Handy eine urbane Legende ist.

    Charly Brown, ein zusätzliches Problem ist auch, dass die Wissenschaft grundsätzlich nicht beweisen kann, dass etwas nicht schädlich ist. Ist völlig unmöglich. Und damit ist bei solchen schwierigen Themen immer ein Einfallstor für weitere Ängste gegeben, vollkommen egal was die Wissenschaft noch rausfindet. Sie kann Angst, wenn sie erstmal da ist, nicht abstellen.

  19. Endlich harte Fakten.
    Was umgangssprachlich „Elektrosmog“ genannt wird, sind physikalisch die Radiofrequenz-Felder (RF), gemessen in Hertz (Hz). Hier der Vergleich:

    Mobiltelefon: ca. 1 – 2 GigaHZ (Mikrowellenbereich)
    CI-Prozessor: ca. 5 MegaHz (Niedrigfrequenzbereich)

    Ausgangsleistung Mobiltelefon: ca. 2 Watt
    Ausgangsleistung CI-Prozessor: ca. 0,10 Watt

    Feldstärke Mobiltelefon: 100 V/m
    Feldstärke CI-Prozessor: 5 V/m

    Besonderheit des CI: Das Signal, das vom Prozessor erzeugt wird, kann maximal 10 mm Hautlappendicke durchdringen. (Übertragung auf die unter der Haut liegende Empfängereinheit. ) Die Sendeleistung ist äußerst geringfügig und die niedrige RF wird vom Gewebe weniger absorbiert, als das beim Handy der Fall ist.

    Fazit: Im Vergleich zum Handy hat das CI nur ein Bruchteil der elektromagnetischen Emissionen – und winzige Reichweite. Es ist einfach nicht zu vergleichen mit den Mobilfunkgeräten oder Sendeanlagen. Von einer Strahlungsgefahr kann beim CI kaum die Rede sein. Es werden zur Zeit keine Studien über Langzeit-CI-Träger angelegt, es sind aber auch keine Einzelfälle mit Verdacht auf irgendwelche Schäden aufgetaucht.

    (Ich möchte ja niemandem seine geliebte Paranoia nehmen, aber das CI taugt wohl eher nicht zum Schlimme-Dinge-herbeifürchten.)

  20. Danke fürs Posten Deiner Nachforschungen! 🙂

  21. Auf der Suche nach den Sendeleitungswerten bei einem CI bin ich auf oben genannte Werte aufmerksam geworden.
    0,1 Watt entsprechen doch 100 mW. Das wäre doch ziemlich genau die Sendeleistung eines WLAN-Routers.
    Können wir das Ganze – auch aufgrund der Feldstärke in Höhe von 5 V/m – nun so sehen, als dass wir CI-Träger permanent einen WLAN-Router am Kopf halten?
    Das wäre keine so schöne Vorstellung…
    Wer kennt sich hier mit Feldstärken aus?
    Und vor allem:
    Kann es denn sein, dass die Sendeleistung sich nun verringert hat? Bei einigen CI kommt man doch heute mit nur noch 2 statt 3 Batterien aus.
    Mein Gefühl sagt mir, dass das CI sehr wahrscheinlich keinen großen negativen Einfluss auf den Körper hat. Doch was mir zu denken gibt: Wer ist sich sicher, dass Kinder, die ja auch mittlerweile sehr früh mit dem CI versorgt werden, nicht doch Auswirkungen zu spüren bekommen?
    Das CI gibt es seit knapp 30 Jahren, da muss es doch Studien über eventuelle Folgen geben?

  22. Bei Cochlear gibt es unter diesen Link einen Hinweis auf die Langzeitfolgen (Seite 9):
    http://www.cochlear.com/wps/wcm/connect/d4c7f616-4345-4bd2-b91b-0d3526e5165f/de_globalwarnings_german_496544_iss1_translation_of_465533_iss4_july14_828kb.pdf?MOD=AJPERES&CONVERT_TO=url&CACHEID=d4c7f616-4345-4bd2-b91b-0d3526e5165f
    Zitat:
    Die meisten Patienten können von elektrischen Stimulationspegeln
    profitieren, die auf der Grundlage von Tierversuchen als ungefährlich
    einzustufen sind. Die langfristigen Auswirkungen einer solchen
    Stimulation beim Menschen sind noch unbekannt.

  23. Mit fällt gerade auf:
    Es wird hier ein Wert von 0,1 Watt für die Ausgangsleistung des CI zitiert.
    Wie hoch ist denn der Wert der Sendeleistung? Oder ist das mit der Ausgangsleistung des CI gleichzusetzen?

  24. Ich weiß zu alldem leider nichts, aber interessieren würde es mich auch sehr!

  25. Salve,
    Zitat:“Das CI gibt es seit knapp 30 Jahren, da muss es doch Studien über eventuelle Folgen geben?“
    Ich habe inzwischen seit 27 Jahren ein CI.
    Bin jetzt 72 Jahre alt und immer noch stimmt, was ich weiter oben gepostet habe: Keine Probleme wegen dem CI.

  26. Michaela Moser

    Hallo!
    Als ich hier durchgelesen habe, kommt mir schnell die Gedanke, dass ich mal meinen Ohrelektriker fragen werde, wie stark ich mit meinen beiden CI’s den Einflüssen des Elektrosmog tatsächlich ausgeliefert bin … 😊
    Bezüglich Auswirkungen ist mir nur aufgefallen, dass womöglich nur die älteren CI-Modelle (also aus den 80ern und 90ern) bei manchen Menschen einen gewissen Einfluss auf Ergrauung der Haarfarbe nur hinter dem betreffenden Ohr zu scheinen haben. Bei 2 Personen, die ich kenne, war das der Fall. Reizung durch falsche CI-Einstellung? Materialunverträglichkeit? Schlechte Wundverheilung? Hautirritationen? Irgendwie ist es doch vergleichbar wie mit den alten Handies und Schnurlostelefone, die ja bekanntlich stark pulsierende Strahlen von sich ausgeben als die heutigen Smartphones (hoffentlich stimmt’s). Wie bereits erwähnt, trifft es nur manchen zu, die sehr empfindlich auf Störungen der eigenen Wohlbefinden reagieren. Restrisiko gibt’s leider fast überall und jeder hat kleine oder große Schwachstellen im Körper, …

    Seit den Nuller-Jahren wird der CI-Technik immer mehr ausgeklügelter, feiner, stromsparender und minimalinvasiver. Ich zum meinem Teil bereue nicht, dass ich mich für den CI entschieden habe — trotz Leben im Elektrosmog, in dem wir alle eh schon lange leben. Strommasten, Parabolantennen, SAT-Schüsseln, Handymasten, Bahnleitungen, WLAN usw. … wir stehen ziemlich öfter unter Strom und dennoch können wir diesen „Alltag-Strom“ so verlassen, wo wir dafür zum Ausgleich gerne hinaus in die Natur wandern, Bäume umarmen, den Sprachprozessor ab und zu ausschalten und taube Nüsse sein dürfen…
    Mir geht es immer um Verbesserung der Lebensqualität mit CI. Bin ich online, dann will ich besser verstehen, in der Gesellschaft teilnehmen, Musik genießen, arbeiten, Spaß haben. Bin ich offline, dann möchte ich mich mich abschalten, wellnessen, baden und schlafen.
    Auch seit ich elektrische Ohren habe (2001 am linken schlechten Ohr und 2007 am rechten guten Ohr), macht sich bei mir der Tinnitus immer weniger bemerkbar und der Schwindel praktisch verschwunden. Daher ist meine allgemeine Sorge über die möglichen Neben- und Wechselwirkungen durch elektromagnetischen Strahlen sehr gering.

    Allerdings kann die Freude an der guten Kochkultur gehörig trüben: der Induktionskochfeld.
    Auf der Suche nach dem passenden E-Herd näherte ich mich interessiert dem optisch attraktiveren Induktionsfeld, um zu inspizieren und stellte dann verwundert fest, dass sich genau in dem Moment die Leistung meiner CIs stark gedämpft hatte! Es ist, als ob ich schon wieder Hörsturz hätte und nahm dann prompt den gewöhnlichen E-Herd.
    Ich lese auch Geschichten darüber, wie die Katzen sich einen großen Bogen um den Induktionsherd machen. Da ist was dran, wegen der hohen Intensität dieser elektromagnetischen Wellen. Auf Computertastaturen dagegen machen sich die Katzen gemütlich…
    Hier ein Link nur zur Info: Stx_02_366_E02-04.pdf

    Wirkliche Sorgen würde ich mir als CI-User machen, wenn unser CI ein Bluetooth-Gerät quasi nur im Ohr wäre und es gäbe kein Aussenkomponent wie der abnehmbare Sprachprozessor… und wenn uns plötzlich jemand direkt in unseren Ohren anfunkt und wir keine Möglichkeit hätten, das Ding selbstbestimmt abzudrehen oder den permamenten Funkstrahlen zu entziehen… Wie das CI im Jahr 2050 auszusehen mag, möchte ich lieber nicht wissen 😉

    LG und schönen Wochenstart!
    Michaela

  27. Michaela Moser

    Nachdem der Link für die Kochfreunde nicht funktioniert hat … http://www.strahlentelex.de/Stx_02_366_E02-04.pdf

    Übrigens finde ich die Punkte von Nanelies Lebensqualität und Charly Browns gesunder Paranoia auch ganz gut. Man soll ja nicht übertreiben, sondern sich informieren lassen und strategisch was dagegen tun, um das eigene Wohlbefinden nicht vermiesen zu lassen …

    LG Michi

  28. 2050 ist ziemlich weit weg, aber vielleicht erlebe ich es ja noch. Und natürlich auch das CI von dann. Wobei mich gerade die Sache mit dem Klima dann mehr beschäftigt…

  29. Michaela Moser

    Zwar ist 2050 weit weg… wäre interessant zu wissen, wie viele CI-Generationen es noch folgen werden und vielleicht gibt’s solarbetriebene CIs im Dienste des Klimaschutzes? 😊

  30. Hallo, habe soeben die Berichte hier gelesen, weil mich das Thema interessiert hat. Ich bin selber leider durch einen Unfall hochgradig elktrosensibel geworden, und spüre seit da die kleinsten „Windchen“ elektromgnetischer Wellen als starke Schmerzen. Habe darum auch diverse Messgeräte gekauft. – Mein Eindruck zu CI: Ich vermute, das CI selber ist für einen gesunden Menschen nicht das Hauptproblem. – Sondern es wären wenn, dann die Ausseneinflüsse, die das Gerät auffängt und an den Körper weiterleitet. Die meisten elektrosensiblen Personen, die ich kenne, haben im Körper gespeicherte Schwermetallbelastungen von irgendwo her. Metalle und technische Geräte reagieren sofort auf elektromagnetische Strahlung und bringen deren Wirkung verstärkt in den Körper. Der Mensch hat ein gewisses Quantum an „Belastungs-Vorrat“, und so lange dies nicht erreicht wird, spürt man wohl kaum etwas davon. Das würde für mich als CI-Träger bedeuten. Wenn es möglich ist, vor allem hochfrequente Ausseneinflüsse (Handyantennen, WLAN, eigene & fremde nahe Handys, DECT-Telefone,…), starke Magnetfelder (Wohnen neben Geleisen oder Hochspannungsleitungen,…), starke niederfrequente Felder (Schlafbereich, Arbeitsbereich,…) meiden, so gut es geht. Wenn möglich auch die Wohnräume von einem Baubiologen abschirmen lassen (sich vielleicht auch eigene Messgeräte besorgen). Auf diese Weise dürfte der naturgegebene „Belastungs-Vorrat“ nur langsam aufgebraucht werden, und man dürfte bei guter Gesundheit und Lebensqualität ein normales Lebensalter erreichen. – Mein Eindruck ist nicht ‚wissenschaftlich bewiesen‘. es ist ein Resumee aus eigenen Erfahrungs-, Beobachtungs-, und Messwerten.

  31. Habe das Gefühl am schwierigsten wird es in der Großstadt inzwischen mit den WLAN-Netzen. Die sind wirklich überall – und meist gleich mehrere….

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