„Sie sind hier falsch, wir sind hier Akademiker!“

Wie man das heute so macht, meldete ich mich nach meinem Studienabschluss flugs arbeitslos. Brav ordnete ich mich ein, füllte Formulare aus und wartete drei bis vier Stunden. Und als ich endlich hereingebeten wurde, blickte man mich an, blickte auf meine Unterlagen  und sagte den schönen Satz aus der Überschrift.

„Sie sind ja schwerbehindert“, ging es weiter. „Hier sind Sie falsch, Sie müssen ins Schwerbehindertenteam.“

Meinen Einwand, Jobfindung funktioniere über Qualifikationen und das Akademikerteam habe vielleicht etwas mehr Erfahrung und Kompetenz im Finden von Akademikerjobs, ließ man nicht gelten. Ab ins Behindertenteam.

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43 Antworten zu “„Sie sind hier falsch, wir sind hier Akademiker!“

  1. Nee, ne? 😮

    Kann mir vorstellen, daß man das als sehr demütigend empfindet.
    Schön und gut, nach irgendwas müssen sie die Grenzen ziehen, vielleicht gibt´s ja auch irgendwelche Regeln, die bei Schwerbehinderten (heißt ja nunmal so mit dem Ausweis) auch an der Stelle beachten muß und womit sich die zuständigen Personen dann besser auskennen – aber trotzdem.
    Wirklich gleichberechtigt wird es wohl erst dann, wenn – wie Du schon sagst – die Ausbildungsabschlüsse zählen. Unter schwerbehindert würde man dann nur noch die fassen, die in einer Werkstatt arbeiten – aber die kommen nicht zum Arbeitsamt, ich denke, die zählen vermutlich schon zur Grundsicherung….

  2. ich kann nqlb’s Erfahrungen bestätigen – bei der AA ist man schwerbehindet und dann lange lange nichts. Sie meinen es gut, aber tatsächlich führt das zu ziemlichen Problemen. Denn nicht mal in Berlin, wo alles sehr zentralisiert ist und es dementsprechend viele „Fälle“ gibt, hat die AA dann Spezialisten für schwerbehinderte Akademiker oder für Schwerbehinderte, die sich selbstständig machen wollen. Naja, fördert die Eigenaktivität 😉

  3. Mit Verlaub muss ich diese Erfahrungen auch machen mit zwei abgeschlossenen Berufsausbildungen.
    Egal was man kann mit dem Stempel Schwerbehinderung wird man mit allen Mitteln nicht vermittelt und wenn doch, dann nur unter der Promisse, dass andere an einem viel Geld verdienen – nur man selbst nicht.
    Das ist das Miese am deutschen System – Gleichberechtigung gibt es nur auf den Pressepapieren der BRD.

    So viel in Kürze…

  4. Das ist echt unmöglich! Wie hast du dich gefühlt als der Sachbearbeiter das zu dir gesagt hat? Der Abschluss sollte das entscheidende Kriterium zur Jobvermittlung sein. Behinderung hin oder her. Klar, es gibt sicher bestimmte Gesetze, Regelungen oder sonst was, die der Sachbearbeiter für Schwerbehinderte kennt, aber der für Akademiker nicht. Dafür kennt der Sachbearbeiter für Akademiker sich mit anderen wichtigen Punkten besser aus. Aber anscheinend haben die dort noch nie etwas von Teamarbeit gehört.

  5. Ich habe mich damals ja schon gewundert, dass die AA überhaupt zwischen Akademikern und Nicht-Akademikern unterscheidet. Zwar habe ich mich auf der einen Seite über kurze Wartezeiten und ordentliche Betreuung gefreut, mich auf der anderen Seite aber auch schlecht gefühlt, wenn ich aus dem Fenster sah und auf der anderen Straßenseite die überfüllte Wartehalle voller Nicht-Akademiker. Gleichberechtigung bei der AA scheint prinzipiell ein Fremdwort zu sein.

  6. Wo Menschen auf Behörden treffen werden sie vor der Behandlung sortiert, das ist schonmal klar. Hab ich auch nichts gegen. Die Frage ist aber ob die Kategorien sinnvoll sind.

    Da die Unterstellung des Amtes bis in die Namensgebung hinein ist, man werde auch beim Arbeitssuchen unterstützt, würde ich sagen: Akademiker einzeln zu behandeln läßt sich rechtfertigen — trotz elitärem Gschmäckle in der Praxis (Wartehalle!). Weil eben andere Fähigkeiten, Berufe und Positionen im Spiel sind, auf die Sachbearbeiter dann spezialisiert sein können.

    Verwalten die Agenturen nur (Geldzuweisungen und Kontrollen), dann können sie im Grunde tatsächlich machen was sie wollen. Und klar, dann kennen sich die vom SB-Team auch besser mit den besonderen Lagen und Gesetzen zu SBs aus.

    Problem ist: Ich wurde damals eh nur verwaltet und kontrolliert. Hab so glaub ich auch keine Nachteile erlitten. Aber — ich weiß ja nicht was das Akademikerteam macht!
    Machen die mehr oder was anderes?

    Wenn’s mein Job wäre, würde ich die AA übrigens auch so teamarbeitsweise strukturieren. So dass man gar nicht SB-Teams zugewiesen wird, sondern dass diese andere Bearbeiter nur auf Anforderung hin und in bestimten Sachen unterstützen.

  7. Unglaublich. Wie war das mit dem Anti-Diskriminierungsgesetz?

  8. Tja, das wäre die Frage. Ist mir dadurch ein Nachteil entstanden? Ich meine, wenn das Amt sowieso nicht hilft?

  9. Huuh. Grusel. Sowas habe ich auch erlebt, allerdings noch zu Zeiten, als das Arbeitsamt noch Arbeitsamt hieß. Dort hatte man eine Beratungstelle für Schwerbehinderte, in denen schlecht(aus)gebildete Berater nur Hilfsarbeiterstellen vermittelten. Ich kam mit Diplom und guten Bewerbungszeugnissen hin und die boten mir Berufspraktika (!) in Schmuddelbuden an. Schmuddelbuden = Kleine elende Büroklitschen, die den Arbeitgeberzuschuß für Behinderte absahnen wollten und scharf auf Billigkräfte waren. Eine Anstellung von Behinderten wurde damals mit Staatszuschuß belohnt. Wie das heute ist, weiß ich nicht.
    Von Berufsniveau keine Spur. Kartons auspacken in Nachtschichtakkord war auch dabei. Merke: „Akademiker, meide das Arbeitsamt!“

  10. >„Akademiker, meide das Arbeitsamt!“

    Das Gefühl habe ich auch, aber nicht nur wg. der Behinderung — und genau darum frage ich ja: Erleidet man überhaupt Nachteile durch die Abordnung in so ein SB-Team oder tut das „Akademikerteam“ eh auch nicht mehr? Weiß das jemand?

    (Staatszuschüsse und -hilfen bei der Anstellung von Behinderten gibt es heute auch noch. Und das ist ja eigentlich auch gut so.)

  11. Mir kommen „nostalgische“ Erinnerungen.
    Anscheinend gehört AA zu jenen Dingen, die seit über 40 Jahren
    unverändert sind.
    (Fast alles andere hat sich in den letzten 50 Jahren teilweise extrem
    verändert, sowohl positiv als auch negativ).
    Das erste mal hatte ich mit AA Kontakt, als ich vor 50 Jahren nach
    Abschluss der Sh-Schule eine Lehrstelle suchte.
    (damals war die Sh-Schule gleichwertig wie Regelschule, sogar besser,
    aber es gab keine weiterführende Schulen für taube oder hochgradig Sh)
    Obwohl damals Vollbeschäftigung herrschte und mehr Lehrstellen als
    Bewerber, wurde ich vom AA nur in eine Akte eingetragen und man
    wollte mir eine ungelernte Hilfsarbeitertätigkeit am Fliessband
    zuweisen. Schwerbeschädigtenabteilung gab es damals schon am AA.
    Aber Hörbehinderte jeder Art (Sh bis „taubstumm“) galten damals nicht
    als Schwerbehindert! Nur sichtbare körperlich Beschädigte kamen in den
    Genuss von Ausweis, Kündigungsschutz etc.
    (Erst einige Jahre später haben die Gehörlosenverbände und andere
    die Anerkennung der Gehörlosen als Schwerbehinderte erkämpft)
    Ich fand ohne AA eine gute Lehrstelle im Handwerk.
    Das zweite mal machte ich „denkwürdige“ Erfahrungen mit AA
    als ich einem Arbeitunfall mit schwerem Bruch der linken Hand hatte
    und Berufsunfähigkeit die Folge war.
    Notwendige Ausbildung in einem anderen Beruf wurde vom AA
    verzögert, bzw nicht bearbeitet. Volle drei Jahre hat es gedauert, bis
    ein neuer junger AA-Mitarbeiter meinen IQ-Test anschaute.
    Der setzte sich mit dem BFW-Heidelberg in Verbindung und
    ich bekam dort Ausbildung in dem damals neuen Beruf Programmierer.
    Na ja, der Arbeitsunfall war eigentlich „Glück im Unglück“.
    Die drei Jahre Arbeitslosigkeit nutzte ich für intensive Weiterbildung
    mittels Büchern.
    Und nach der Ausbildung in Heidelberg erlebte ich sowas wie
    „senkrechten sozialen Aufstieg“, verdiente dreimal soviel Kohle wie
    in meinem früheren Handwerksberuf und hatte nie wieder was mit
    AA zu tun.
    Das heutzutage Akademiker arbeitslos werden können, ist leider
    eine der negativen Veränderungen.
    Soweit ich erinnere gab es früher keine arbeitslosen Akademiker
    weil jeder Akademiker aus mehreren Angeboten wählen konnte.
    Die grossen Firmen (IBM, Siemens, BASF etc) schickten damals
    Headhunter in die Unis und sogar in das BFW-Heidelberg.

  12. “ Soweit ich erinnere gab es früher keine arbeitslosen Akademiker, weil jeder Akademiker aus mehreren Angeboten wählen konnte.“
    Ja. Stimmt genau, Charly Brown!

    Das mit dem „ins Schwerbehindertenteam des AA gehen“ verstehe ich nicht wirklich. Bisher dachte ich, dass man „im Team“ ist, wenn man innerhalb eines Teams arbeitet – nicht aber, wenn man bloss irgendwo bedient wird. Ich bin ja auch nicht „im Team“ von Karstadt, wenn ich von einer Angestellten des Karstadt-Teams bedient werde. Als Stellensuchende würde ich nicht so gern in einem reinen „Schwerbehindertenteam“ arbeiten wollen, das finde ich zu ausgegrenzend. Aber wenn die Vermittler und Sachbearbeiter des „AA Schwerbehindertenteams“ selbst schwerbehindert sind, wäre das kein Problem, ganz im Gegenteil. Feste Stelle ist doch super. (Aber ich würde mich dann als Team nicht so nennen, das klingt doch furchtbar. )

  13. Intergrationsfachdienst! Jetzt fällt es mir wieder ein. Integrationsfachdienst – so hieß das Schwerbehindertendingsbums früher. Dort gingen alle Stellensuchenden hin, die schwerbehindert waren. (Und wurden dort dilettantisch beraten …)

  14. Ich habe einmal eine Karte unserer Invalidenversicherung gehabt. Darauf stand: „98 Prozent der Hörbehinderten verdienen ihren Lebensunterhalt selber.“ Ich tat die Karte weg, als Trost- und Hoffnungsspender. Seither hat man von der schweizerischen Invalidenversicherung viel Schlechtes gehört. So wird Schindluder mit mit von abhängigen Gutachtern getürkten Gutachten getrieben. Längst nicht jeder, der sich für invalid hält und von seinen eigenen Ärzten für invalid gehalten wird, wird hierzulande auch als Invalider anerkannt. Grund: Spardruck. Seither werde ich den Verdacht nicht los, dass viele Schwerhörige von der IV gar nicht als Schwerhörige anerkannt worden sind. Und die Moral von der Geschicht? Besser gar nicht mit Behörden in Kontakt kommen. Und wenn es denn doch sein muss: Immer daran denken, dass man nicht das ist als was die Behörden einen abstempeln. Ich weiss, das verschafft Ihnen noch keine Stelle. Aber es hilft Ihnen vielleicht, innerlich den Kopf hochzuhalten. Ich drücke Ihnen die Daumen, dass Sie bald einen tollen Job landen. Ich meine… bei Ihren Fähigkeiten sollte das doch möglich sein!

  15. Hallo nqlb,

    Du schreibst: „Staatszuschüsse und -hilfen bei der Anstellung von Behinderten gibt es heute auch noch. Und das ist ja eigentlich auch gut so.“

    Die gibt es tatsächlich, kann als Arbeitgeber davon ein Lied singen. Eigentlich gut gedacht, aber oft mit so vielen Bedingungen und Unwägbarkeiten verknüpft, dass wir anfangen, darüber nach zu denken, diese nicht mehr zu nutzen.

    Darüber hinaus: Im Sinne von Teilhabe ist das Ganze oft nicht zu Ende gedacht. Ein Beispiel: Als wir vor Jahren Gebärdenwerk gegründet haben, standen wir vor der Wahl, ob wir selbständig werden oder nicht doch unter das Dach eines Unternehmens schlüpfen. Da es sehr hohe Zuschüsse für das Unselbständigkeit sein gibt, während man als „Freier“ leer ausgeht, muss man eigentlich völlig bescheuert sein, wenn man sich als behinderter Akademiker selbständig macht.

    Bis heute wirkt sich das in vielen Gesprächen mit Behörden aus, dass man als Behinderter sich „nicht selbständig zu machen hat“. Es wirft zu viele Probleme mit den vorhandenen Denkschablonen auf und diese will MAN ja schwerlich aufgeben. Es ist eben bequemer, Behinderte in eine Schublade stecken zu können. Diese Erfahrung mache ich oft. Von Kommunikation auf Augenhöhe sind wir da noch weit entfernt.

    Herzliche Grüße

    Ralph

  16. Wenn wir schon beim Thema sind: Was suchst Du und was bietest Du?

    Herzliche Grüße von Ralph

  17. Vorneweg: Ich erzähle hier eine Geschichte von vor sechs Jahren!

    Charly Brown, danke für die Geschichte, ist wie immer spannend mal so aus ganz anderer Ecke zu hören! Freut mich auch immer von so Fügungen wie Deinem „Glück im Unglück“ zu hören.

    Pia, „team“ ist mein Ausdruck, war analog zu „Hochschulteam“ gebildet. Es ist schon so lange her, dass ich mir nicht sicher bin ob das schon der Integrationsfachdienst war. Aber jedenfalls meine ich diejenige Abteilung des AA, die sich um die Vermittlung von SB kümmern soll.

    Frau Frogg, da haben Sie recht. Nicht mit Behörden in Kontakt kommen ist schon besser. Wenn man die Wahl hat. Ich habe bisher auch nicht den Eindruck, dass es was bringt — außer dass man ggf. Geld bezieht. Aber so perspektivisch — eher nein.

    Ralph, danke für die Einsichten auch aus so ganz anderem Blickwinkel! Sich darauf einzustellen, dass Leute sich selbständig machen hat das Amt (und Deutschland überhaupt) ja sowieso erst vor kurzer Zeit entdeckt, wenn ich recht sehe. In punkto Gebärdenwerk, über Erfahrungen von und mit sh bzw gl als Arbeitgeber habe ich gerade heute mit einer Bekannten gesprochen. Sehr interessantes Thema, das. Vielleicht komme ich da demnächst mal auf Dich zu.

  18. @Pia Butzky:
    Den Integrationsfachdienst gibt es doch auch heute noch, oder?
    Soweit man mir das gesagt hat, sind da u.a. Leute, die gehörlosen Jugendlichen helfen, ihre Bewerbungen zu schreiben etc.
    Ist das derselbe IFD, den Du meinst – oder hieß früher auch noch eine Abteilung des Arbeitsamtes so?

  19. P?fffhhh. Und dann diese Zusammenstellung: Behinderten (ich dachte, diesen Begriff verwendet man nicht mehr) und dann: Team. Da wollte man nach hinten raus noch einen positiven Ausblick geben. Das finde ich ja anbiedernd. Hey, immerhin trauen sie dir zu, dass du fähig zur Teamarbeit bist 🙂 brrrrr Amtsdeutsch

  20. @ Ralph: Ich bin ja schon vor einiger Zeit aufs Gebärdenwerk gestoßen und ganz begeistert 😉

    Ich bin selbst auch ‚behindert‘ und selbstständig – von daher würde mich der Hintergrund Deiner Frage „Was suchst Du und was bietest Du?“ interessieren. Vielleicht gibt es ja Möglichkeiten der Zusammenarbeit ?!?

    Viele Grüße!

  21. @regenbogen:

    Nein, Intergrationsfachdienst und Schwerbehinderten-Team der AA sind m.K. zwei verschiedene Dinge, da der IFD beim nach SGB IX arbeitet und m.W. bei der Behörde angesiedelt ist, die früher Sozialamt hieß (keine Ahnung, wie das heute korrekt heißt – und in Berlin gibts ja eh‘ immer Spezialnamen).

    Und das Schwerbehinderten-Team der AA sind einfach diejenigen Berater/innen, zu denen alle in SH-Angelegenheiten kommen (müssen), also auch die Arbeitgeber. Dass es diese Teams gibt, hat mit der Organisation der AA zu tun und eigentlich auch damit, dass SH bevorzugt und mit entsprechender Sach- und Fachkenntnis behandelt werden sollen. Ich fürchte nur, dass hier zumindest teilweise, Anspruch und Realität auseinander klaffen …

  22. Hier ein paar „Weisheiten“ von meiner Seite:

    – IFD sind i.d.R. eigenständige (privatwirtschaftliche) Unternehmen, die prinzipiell von den Integrationsämter (IA) bezahlt werden (nach nachgewiesener Leistung) und die IA entlasten sollen. So zumindest die Theorie. Es scheinen erhebliche Unterschiede von Bundesland zu Bundesland zu geben. Meine Erfahrungen sind weniger gut und ich meide, wenn ich kann, einen IFD.

    – Auch zu den ARGE’s habe ich wirklich keine gute Meinung. Mir tut jeder leid, der von diesen Stellen „betreut“ wird. Wehe dem, der in Hartz IV fällt und dorthin muss. Für mich als Arbeitgeber ist die ARGE die Hölle.

    – Zu den IA habe ich eine geteilte Meinung. Manches läuft inzwischen nach Jahren gut, manches eben weniger.

    – Bei der Bundesagentur für Arbeit habe ich gemischte „Gefühle“. Hier hängt offensichtlich viel von den Personen ab. Interessant ist, dass man manchmal wie auf den Basar Bedingungen aushandeln muss. Weiterhin interessant ist, dass es früher eine Abteilung bei der ZAV (Zentrale Arbeitsvermittlungsstelle, zuerst FFM, dann BN) gab, welche wieder auferleben soll. Ob das nun passiert, entzieht sich meiner Kenntnis. Diese war recht gut für behinderte Akademiker, weil hier Kompetenzen zu „behindert“ und zu „Akademiker“ zusammen liefen und interessante Kombinationen an Fördermittel gab. Auch haben hier einige Betroffene gearbeitet und konnten „Leidensgenossen“ helfen. Leider wurde dann im Zuge von Agenda 2010 komplett zerpflückt und diese Kompetenzen gingen verloren.

    – Was überhaupt nicht funktioniert, sind sogenannte Servicestellen, die nach SGB IX als allgemeine Anlaufstellen hätten bewähren sollen. Da können die Politiker reden, was wollen.

    Ich sehe schon, ich könnte stundenlang über dieses Thema reden. Und ich weiß es gibt hier einen großen Bedarf an Informationen. In dem Zusammenhang frage ich an: Gibt es denn jemanden, der Interesse hat, mit mir zusammen einen Verein/Verband für hörgeschädigte Selbständige / Führungskräfte zu gründen? Mir erscheint es so, dass so eine Plattform eine Lösung sein könnte, um solche drängende Fragen anzugehen.

    Wer mag, kann sich bei mir unter ralph.raule@gebaerdenwerk.de melden.

    Herzliche Grüße

    Ralph

  23. @Frauke: Danke für das Kompliment! Denn nicht wirklich viele verstehen, was hinter Gebärdenwerk steckt und was wir tun. Unsere (alten) Webseiten sagen nicht mehr wirklich viel aus. Grundsätzlich sind wir für alle Formen der Kooperationen offen und nehmen uns die Zeit, andere Ideen anzuhören. Wenn Du magst, so melde dich bei mir.

    @nqlb: Ich bin schon gespannt und neugierig darauf, was Du anbringen willst.

    Herzliche Grüße

    Ralph

  24. Hallo Ralph Raule!

    Interessant, was du über Arbeitsagentur schilderst. Wie sehen die berufliche Aufstiegschance für behinderte/hörgeschädigte Menschen prozentual gesehen in der Realität aus? Weißt du vielleicht die genaue Zahlen?

  25. @Ralph Raule:
    Ganz nebenbei gesagt….nicht nur für die Kunden sind die ARGEs die Hölle, auch für die Mitarbeiter.

  26. @Ralph:
    dass es früher eine Abteilung bei der ZAV (Zentrale Arbeitsvermittlungsstelle, zuerst FFM, dann BN) gab, welche wieder auferleben soll. Ob das nun passiert, entzieht sich meiner Kenntnis. Diese war recht gut für behinderte Akademiker, weil hier Kompetenzen zu „behindert“ und zu „Akademiker“ zusammen liefen und interessante Kombinationen an Fördermittel gab. Auch haben hier einige Betroffene gearbeitet und konnten „Leidensgenossen“ helfen. Leider wurde dann im Zuge von Agenda 2010 komplett zerpflückt und diese Kompetenzen gingen verloren.

    Hier das aktuellste zur ZAV:
    Seit August ist es amtlich: Bei der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit (ZAV) hat am 1.8. wieder ein Team für die Vermittlung schwerbehinderter Akademiker die Arbeit aufgenommen. Ein Auszug aus der entsprechenden Mitteilung von Herrn Schwarzbach:

    „Um für besonders betroffene schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber mit akademischem Abschluss überregional alle Beschäftigungsmöglichkeiten zu nutzen, wird die ZAV ab 01.08.2009 im Rahmen des rechtskreisübergreifenden Leitkonzepts (RLK) für den gemeinsamen Arbeitgeber-Service (AG-S) Vermittlungsdienstleistungen für diesen Personenkreis anbieten. Die dezentrale Bewerberbetreuung und -verantwortung wird dadurch nicht berührt. Die ZAV soll/kann durch die Vermittlungsfachkraft/den persönlichen Ansprechpartner in den AA/ AAgAw/ ARGE eingeschaltet werden, wenn sich dadurch die Integrationschancen für besonders betroffene schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber mit akademischem Abschluss verbessern lassen.
    Einen Anhaltspunkt für die Zugehörigkeit zur Zielgruppe bietet nachfolgende Beschreibung auf Basis der Definition besonders betroffener schwerbehinderter Menschen nach § 72 Abs. 1 Nr. 1 SGB IX.
    Zur Zielgruppe gehören schwerbehinderte Akademiker/innen,
    * die zur Ausübung der Beschäftigung wegen ihrer Behinderung nicht nur vorübergehend einer besonderen Hilfskraft bedürfen oder
    * deren Beschäftigung infolge ihrer Behinderung nicht nur vorübergehend mit außergewöhnlichen Aufwendungen für den Arbeitgeber verbunden ist oder
    * die infolge ihrer Behinderung nicht nur vorübergehend offensichtlich nur eine wesentlich verminderte Arbeitsleistung erbringen können oder
    * bei denen ein Grad der Behinderung von wenigstens 50 allein infolge eines Anfallsleidens vorliegt oder
    die aus sonstigen behinderungsbedingten Gründen einen besonderen Förderbedarf haben.“

    Anders als früher müssen die Vermittler bei den örtlichen Agenturen und ARGEn (!!!) das zentrale Team also beauftragen. Ein weiterer Unterschied stellt der Personenkreis dar, früher hing die Zuständigkeit vom GdB ab, jetzt sind die Kriterien differenzierter.

  27. @nqlb:
    in Bezug auf die wieder arbeitende ZAV ist es sogar gut (ich sehe da keine Probleme), dass du in den Beraterbereich für Schwerbehinderte zugeordnet wirst. Falls dein AA-Berater nicht von sich aus die ZAV einschaltet, kannst du ihn darauf hinweisen, dass es sie gibt und dann ist die ZAV für dich auch mit zuständig – das beste, was dir passieren kann! 🙂

  28. @Leon:
    Sorry, Tippfehler passieren. Natürlich sind es ArbeitsgemeinschafteN und nicht ArbeitsgemeinschafteS, ergo auch ARGEn und nicht ARGEs.

  29. Selbstständig machen trotz Schwerbehinderung? In Berlin ist http://www.enterability.de/ eine ganz gute Anlaufstelle für wichtige Infos zu Behördenkram, finanzielle Förderung und Banken, Bürokratie, Steuern, Versicherungen und so weiter. Die beraten im Gründungsstadium und man kann später auch laufend Seminare nutzen, meistens kostenfrei.
    Ob es sowas auch in anderen Regionen gibt, weiß ich nicht.

  30. @Regenbogen:
    die Ausrufezeichen waren gar nicht in deine Richtung gedacht, die waren in dem Text schon drinnen 🙂
    Es soll hier betont werden, dass auch ARGEn in der Pflicht sind, bei schwerbehinderten Akademikern die ZAV einzubeziehen.

  31. Martin Stehle

    Als ich mich einmal arbeitslos gemeldet habe, wusste die Sachbearbeiterin nicht, ob sie mich zu den Akademikern oder Schwerbehinderten einordnen soll, denn ein schwerbehinderter Akademiker war nicht vorgesehen 😉 Davon war abhängig, welche Agentur meinen Fall betreut. Schließlich sagte die Agentur mir nach einigem Hin und Her, ich dürfe selbst entscheiden, in welche Außenstelle ich gehen will :-))

    Die Denkschablone „behindert = besondere Förderung“ trifft zu. Vielleicht gibt es die Denkschablone „behindert = schwer vermittelbar“ in den Sachbearbeiterköpfen, weil die freie Wirtschaft, in der gefühlte 99,98% nichtbehinderte Arbeitgeber und Personalentscheider sitzen, keine Schwerbehinderten einstellen wollen?

  32. Bruno Wagenseil

    Ich weiss nicht, ob ich mit der heutigen Situation mit der vor 6 Jahren vergleichen kann. Vor 6 Jahren habe ich mich aufgrund der Insolvenz des damaligen Arbeitsgeber arbeitslos gemeldet. Eine „Sonderbehandlung“ als Schwerbehinderter ist bei mir nicht erfolgt. Ich denke, das lag einerseits darin, dass ich nachweislich um eine neue Arbeitsstelle mich bemüht habe und andererseits, dass ich eine akademische Ausbildung erfahren habe. Vielleicht ist die örtliche Agentur so klein, dass eine Unterteilung in verschiedenen Bereichen nicht vorgenommen wurde und global von ganz wenigen Sachbearbeiter bedient werden.

  33. Ich war vor einem Jahr bei der ArGe. Als nicht schwerbehinderte Akademikerin habe ich aber trotzdem keine wirklich fähigen Mitarbeiter kennen gelernt. In der Akademiker-Abteilung haben sie mich nur durchgewinkt, weil ich nach dem Studium nur Anspruch auf Hartz IV hatte. Krude Stellenangebote, bei denen gleich klar war, dass ich da nicht genommen würde, die Mitarbeiterin wusste nicht einmal , dass Berlin ein eigenes Bundesland ist. Conclusio: Vermutlich wird man da immer schlecht vermittelt. :o)

  34. Text Burger, Amtshalbenglisch 🙂 Wobei, dass man „Behinderte“ nicht mehr sagt, ist mir neu.

    frauke, danke für die Auseinanderklamüsierung! Wobei in dem Anspruch, dass dort SB „mit entsprechender Sach- und Fachkenntnis behandelt werden sollen“ bereits das Problem steckt, dass nicht auf deren Fähigkeiten, sondern Unfähigkeiten abgestellt wird. Sowas kann doch nur ergänzend sinnvoll sein, falls damit nicht die Kenntnis eines „Behindertenarbeitsmarktes“ gemeint ist. Den es nicht (mehr) gibt, und m.E. auch nicht geben sollte.

    Ralph Raule, ich würde mich sehr geehrt fühlen wenn das jetzt hier die Geburtsstunde eines Netzwerks werden würde, wie Du es vorschlägst!

    Leon, danke für die wertvollen Infos! Werde ich mir für nächstes Mal merken. Das ist ja in etwa so wie mir oben vorschwebte (=ein Team, dass die Sachbearbeiter auf Anfrage mit Kompetenz unterstützt).

    Pia, auch ein toller Link, den ich noch nicht kannte. Danke.

    Martin Stehle, es ist ja so: „Schwer vermittelbar“ sind heute sowieso fast alle, die arbeitslos landen. Und in den meisten Fällen sind die Gründe für die Schwervermittelbarkeit bei Behinderten und „Nichtbehinderten“ die gleichen.

    Bruno Wagenseil und prey, ich glaube es ist wie Ihr vermutet. 🙂

  35. Als ich mal auf Stellensuche war, fand ich nicht nur das AA, sondern auch die Arbeitgeber bzw. Stellenanbieter erschreckend schlecht informiert. Alles sehr schlampig. Sogar zum allgemeinen Tätigkeitsbereich meines Berufes herrschte Null- bis Halbwissen. Die Stellenausschreiber wollten eine Wollmilchsau, die als 1 Person mindestens 3 Berufsfelder abdeckte, aber vom AA zum Dumpingpreis oder kostenfrei ins Haus geliefert wird. Ekelhaft. Mein bis dato durchaus positives Bild von deutschen Unternehmen hat einen tiefen Knacks bekommen.

    An den (schwerbehinderten) Arbeitssuchenden wird gern herum gekritelt und viel über sie geredet, aber: Fragt denn eigentlich niemand, ob die Arbeitgeber selbst überhaupt seriöse, vernünftig denkende und kluge Personen sind, die den Überblick über ihre Marktanforderungen haben? Meine Erfahrung: Das AA zeigte ein erschreckend unkritisches Hörigkeitsverhalten gegenüber Arbeitgebern und meinte, was die wollen, müsse sofort erfüllt werden. Aber ich bin vielen schmierigen Abgreifern, großmäuligen Windeiern und Nieten in Firmenleitungen begegnet. Als (studierte!) Schwerbehinderte bin ich vom AA nur in zwielichtige Firmen vermittelt worden, die man gar nicht erst betreten möchte. Deutschland von ganz unten. Oder typisch Berlin?

  36. Kann ich Dir nicht sagen. Vielleicht auch typisch der Sachbearbeiter von damals?

    Ich weiß aber auch nicht, ob man vom AA zuallemobendrauf auch noch einen Qualitätscheck der angebotenen Stellen (bzw. dazugehörigen Arbeitgeber) verlangen kann. Das ist ja auch höchst individuell und ihne klare Kriterien.
    Ich denke: Höchstens wenn das die Begründung, warum man den Job nicht angenommen hat, nicht akzeptiert, kann man das von ihnen fordern.

  37. ja, ich finde es schade, dass das AA offensichtlich immer noch wenig auf die Fähigkeiten der Arbeitssuchenden eingeht und für sie dann die passenden Stellen anbietet. Hier habe ich viel gutes vom ZAV gehört, in Anspruch nehmen hatte ich das damals noch nicht.
    Damals (2001) wusste ich nach Beobachtung der Stellenangebote genau, dass ich noch eine Weiterbildung zu einem bestimmten Programm benötigte, um überhaupt endlich eingestellt werden zu können.
    Was sagt das Arbeitsamt?
    „Erst müsse ich einen Arbeitgeber finden, der mich nach der Weiterbildung einstellen würde, dann könne ich die Weiterbildung machen (und das Arbeitsamt finanziert mir diese), dann könne ich endlich arbeiten.“
    -> Aus Sicht eines Arbeitgebers ein „no go“, da dieser am liebsten sofort einsetzbare Arbeitskräfte haben möchte (ist ja doch sehr oft so!). Und bitte schön: Welcher Arbeitgeber ist denn bereit, auf jemanden zu warten, wenn es andere Arbeitskräfte gibt, die das Programm schon können?

    Da habe ich mir die Weiterbildung selbst bezahlt, mir diese vom Mund abgespart und siehe da: ich bekam den Job auch nur deshalb, weil ich dieses neue Programm konnte und nachdem ich zig Bewerbungen schrieb und zig Absagen bekam…

    ’ne Wollmilchsau wollen viele Arbeitgeber, hab ich selbst erfahren dürfen bei meiner Suche: am liebsten wollen sie neben dem Hauptberuf auch eine, die zugleich die Sekretariatsarbeiten macht und Telefonistin ist – bei meiner Hörbehinderung hatten sie aber keinerlei Ahnung gehabt und statt nachzufragen, ob ich telefonieren könne (und ja, ich kann telefonieren), schreiben sie lieber gleich eine Absage…
    (Ist es denn wirklich oft noch so, dass angenommen wird: schwerhörig = nicht telefonieren können?!)

  38. Ich würde denken: Das ist wirklich oft noch so. Aber ich meine, es ist doch auch DIE Tätigkeit, bei der Schwerhörige behindert sind, oder? Nicht nachfragen allerdings finde ich viel schlimmer.

    Das mit der Weiterbildung, auf die der zukünftige Arbeitgeber dann warten soll, ist ja auch sehr flachsinnig, tsts.

  39. Man kann durchaus verlangen und erwarten, dass das AA mehr Kompetenzen bei der Vermittlung zeigt, das ist doch schließlich dessen Aufgabe und „Kerngeschäft“. Meine o.g. Kritik an der unterwürfigen Hörigkeit des AA gegenüber Arbeitgebern bzw. Stellenanbietern wird übrigens von ganz anderer Seite bestätigt: Von privaten Jobvermittlern! Über zwei Freunde, die als JobCoaches und Headhunter arbeiten, erhalte ich immer mal Hintergrundinfos zum Arbeitsmarkt. Sie sehen das Verhalten des AA noch kritischer, auch die Kompetenzen der angestellten Vermittler. Man sollte sich doch zumindest in ein ggfs. unbekanntes Berufsfeld einlesen können, bevor man jemanden in dem Beruf vermitteln möchte. Und dann auch als Vermittler einschätzen können, wenn eine Stelle gar nicht dem Berufsbild entspricht, anstatt zu sagen: „Die Arbeitgeber wollen das aber so, also müssen Sie sich anpassen.“ Damit meine ich nicht etwa eine bestimmte Qualifikation, sondern abwegige Tätigkeiten wie „im Akkord Kartons auspacken“, wenn man eigentlich als Kalkulationsexperte und Einkaufleiter qualifiziert ist.

    „Unter Wert verschachern“ – das habe ich erst erlebt, seitdem ich schwerbehindert bin. Motto: Die können doch froh sein, überhaupt was zu kriegen, die Behinderten.

  40. Ich will das Amt gar nicht verteidigen, dazu fehlt mir die Erfahrung damit. Wie „hörig“ sie sind, keine Ahnung. Aber dass private Jobvermittler es kritisieren wundert mich nun nicht. Ist ja die Konkurrenz.

    Das mit dem Kartons auspacken sehe ich übrigens zwiespältig. Einerseits sollte jedem, auch dem Vermittler, klar sein, dass man für anderes qualifiziert ist und was anderes sucht. Andererseits finde ich, man kann es auch übertreiben mit dem Status- und Wunschdenken.
    Es spricht doch nichts dagegen zwischenzeitlich mal Kartons auszupacken um Geld zu verdienen. Das wichtige Wort hier ist zwischenzeitlich, also wohl eher so teilzeitlich, dass noch Zeit für die Suche nach dem richtigen Job bleibt.

  41. Noch mal in Zeitlupe: Es ging um eine Vollzeitstelle in einer qualifizierten Position und das AA hat mir nur tief drunter liegende Jobs angeboten. Nicht „ausnahmsweise“ und auch nicht nur mal so nebenher. Davon sollte ich leben.

    Es spricht allerdings einiges dagegen, nur wegen Schwerbehinderung nicht adäquat vermittelt zu werden. Aber hallo!!! Und es hat auch nichts mit übertriebenem Status- und Wunschdenken zu tun, wenn man in den Beruf will, für den man so geackert hat (Studium). Wie bist du denn drauf????!!

    (Warum verteidigst du denn eine Situation, die du schlichtweg nicht kennst und die eindeutig für Benachteiligung steht? Was ist mit dir los? Bist du Pressesprecher des Arbeitsamts? Oder nur ängstlich?)

    Fassunglos.

  42. Ruhig Blut, Pia. Nur ein Diskussionsbeitrag, ich habe nicht über Dich speziell gesprochen.
    Und ich hatte ja auch gesagt „teilzeitlich“, nicht als einziges, endgültiges Angebot. Ein vorübergehender, zeitlich und geistig nicht allzu anspruchsvoller Job dieser Art, während einer aus irgendwelchen Gründen länger dauernden Such- oder Umorientierungsphase. Also mir wäre das damals recht gewesen. Da bricht einem kein Zacken aus der Krone (außer vielleicht in Deutschland).
    Nicht die von Dir beschriebene Situation, schon klar.

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