Schöne Töne #15 — Lali Puna: Faking the Books

Ui, das ist nun auch schon ein paar Jahre her, dass mir Lali Puna zuletzt über den Weg gelaufen ist.  Nett. Und dieses eigentümliche Zusammenspiel von Bild und Ton — Ich finde, das hat tatsächlich was! Der Bildstil erinnert mich übrigens an Telekolleg, oder die Skigymnastik, die in den in den 1980ern im Fernsehen lief…

Gefällt’s Euch?

[danke, Jürgen, für den Hinweis!]

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10 Antworten zu “Schöne Töne #15 — Lali Puna: Faking the Books

  1. Muss man das verstehen?

  2. Ich vermute, die Antwort wird nein sein. Aber was genau meinst Du? Was ich schrieb, das Stück oder das Video?

  3. ich verstehe es nicht aber urkomisch ist es schon

  4. Ach, Lali Puna! Komisch, manchmal vergisst man auch ganz gut gefundene Bands wieder.

    Kannst du denn sozusagen „verstehen“, was in dem Video gebärdet wird?

  5. Es gibt halt zu viele Bands, vor allem solche mit nur einem Lied, das man kennt oder kennen muss.
    Ich kann leider kein ASL (US Gebärdensprache). Vermuten würde ich, dass das fast alles so knapp und gewissermaßen stotternd geschnitten ist, dass es kaum was bedeutet. Aber vielleicht kann das jemand anders beantworten?

  6. Man kann das nicht verstehen. Es sind nur Gebärdenfetzen, einfach raus geschnitten. Ich stelle mir das (in Lautsprache) so vor: „ah ah ah … hopsa hopsa hopsa … und und und und …. voll voll voll llov llov llov … hast Du hast Du hast Du … Autofahren Autofahren Autofahren …. gas gas gas …“. Kann man damit was anfangen? Und: ist das witzig , wenn nur so gewortstammelt wird? Ein Ohrenschmaus dürfte es nicht sein. Und so wenig ist oben das Video für mich als Gehörloser auch kein Augenschmaus.

  7. Genauso habe ich mir das vorgestellt. Und ehrlich gesagt, ich finde: Ja, das hat was. Nämlich Rhythmus. Es gibt ja solche Videos auch mit (Laut-)sprache. Man kann es Verhackstückelung nennen, ist aber, wenn es gut gemacht ist, auch eine Art Lautmalerei. (wenn mir ein gutes Beispiel einfällt, werde ich es posten.)
    Ein paar Stellen in dem Video finde ich durchaus gelungen (so vom optischen Spiel und dem Zusammengehen mit der Musik).

  8. Ach so, es gibt auch beim Gebärden verschiedene Sprachen? Das war mir nicht klar. Ich dachte, das wäre so eine Art Esperanto. Wieder was gelernt.

    Danke an Ralph für die Erklärung.

    Ist Wortstammeln witzig? Beim gesprochenen Wort finde ich durchaus. Es gibt ja eine lange Tradition von Lautgedichten, in denen Sprache verhackstückt wird. Mir fallen da grade nur Kurt Schwitters und Valeri Scherstjanoi ein. Aber es gibt mehr. Man kann z.B. hier nachsehen: http://www.ubu.com/ Es haben also viele Leute Lust, mit Sprache zu spielen. Aber das ist eben nur das gesagte, gesprochene Wort. Und obiges Video ist sicher kein Äquivalent zur Kunstform der Lautpoesie, sondern sollte wohl eher ein Gag sein.

  9. Ein Gag, ja, das hatte ich vielleicht für allzu selbstverständlich gehalten.

  10. Hallo Sibylle,
    wie jede andere natürlich gewachsene Sprache sind Gebärdensprache international nicht gleich. Und es gibt bei den Gebärdensprachen auch regionale Unterschiede und damit Dialekte. Dennoch sind sich Gebärdensprache z.T. ähnlicher als Lautsprachen, so dass ich mich als deutscher Gehörloser dennoch mit einem portugiesischen Gehörlosen verständigen kann. Hier wird dann Gestuno (oder International Sign Language) verwendet, was vergleichbar zu Esperanto wäre, aber häufiger verwendet wird.

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