Schwäche als Methode (nicht nur für Poeten)

The poet will naturally write about that which most deeply engrosses him —  and nothing more deeply engrosses a man than his burdens, including those of a physical nature, such as disease. We win by capitalizing on our debts, by turning our liabilities into assets, by using our burdens as a basis of insight. And so the poet may come to have a „vested interest“ in his handicaps; these handicaps may become an integral part of his method […].

Ich könnte gar nicht mehr zustimmen zu dem, was Kenneth Burke hier geschrieben hat (The Philosophy of Literary Form: Studies in Symbolic Action, 1941). Das ist schon etwas anderes als das klischeehafte „aus den Schwächen Stärken machen“. Den Spruch kann ich übrigens gar nicht leiden.

Und weil Burkes Formulierung so eine schöne Beschreibung dessen ist, was ich mit diesem Blog versucht habe, soll es nun,  mitten im Sommer, wieder aus dem Winterschlaf geholt werden. Man darf hier wieder lesen.

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2 Antworten zu “Schwäche als Methode (nicht nur für Poeten)

  1. das freut mich sehr! 🙂

  2. Oh, mich auch. Ist viel zu lange ruhig gewesen hier. Aber ist halt so — manchmal drängen andere Dinge ins Leben… 😉

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