Ein Filmstöckchen, ein Filmstöckchen…

Es hat ja nun mit Schwerhörigkeit nichts zu tun — aber die Kiki von e13 hat mich mit einem Filmstöckchen beworfen, das ich reflexhaft aufgefangen habe:
Kiki fragt:

1. Was war Dein erster Kinofilm und hast Du ihn später noch einmal gesehen? Wie fandest Du ihn dann?
Hehehe, das war Walt Disney’s Robin Hood (siehe oben). Es muss bei einem Kindergeburtstag gewesen sein. Ich war völlig perplex, dass wir einen Film gucken gingen — und dann passierte gefühlt stundenlang erst einmal Anderes, nämlich Werbung. Aber ich fand es toll, dass es Eis gab. Bin deswegen die Woche drauf gleich wieder hin. Aber ich habe den Film nie wieder gesehen.

2. Welches sind Deine drei liebsten Filmszenen und warum?
Hm, also „die liebsten“ weiß ich gar nicht. Aber gerade fallen mir diese ein: Weil es, wenn man mal drüber nachdenkt, so unglaublich naheligend ist: Der Moment, in dem Craig Schwartz aus John Malkovichs Geist herausfliegt und im Graben neben dem New Jersey Turnpike landet. Weil ich mich damals zum ersten Mal gleichzeitig gegruselt und verliebt habe: Sharon Tate erwacht als Vampirin und trägt das Böse in die Welt. Und weil’s einfach hinreißend ist: Der Moment, in dem Derek Zoolander endlich der Magnum gelingt.

3. Hast Du schon einmal selbst einen Film gedreht, und sei es nur auf Video oder Super 8, so richtig mit Drehbuch, Maske/Kostüm und was war das für einer? Bzw. was wäre das für einer, wenn Du das machen würdest?
Ich habe mir als einer von diesen hier ein Duell mit dem bösen Pharao geliefert, der mir den Arm ausriß und mich in einem Abgrund stürzte. Außerdem habe ich mich von diesem James-Bond-Verschnitt erst vermöbeln und dann erwürgen lassen. Und ich war einmal so begeistert von Lost Highway, dass ich einen Trailer für ein studentisches Videomagazin im gleichen Stil drehte, für das ich damals arbeitete. Und dabei meine ganze Wohnung verwüstete.

4. Gibt es einen Film, der Dir Angst macht und den Du nie, nie, nie wieder sehen willst?
Oh ja. Alle Versionen von King Kong. Zu traurig, der löst Beklemmungen aus.

5. Und welchen Film würdest Du gerne noch einmal auf der großen Leinwand sehen, der leider nur noch im TV oder auf DVD zu haben ist?
Der Pate. Oja, der Pate.

Der Witz an dem Stöckchen ist, dass ich es nicht nur weiterreichen, sondern mir auch noch meine eigenen fünf Fragen überlegen muss. Aaalso:

1. Nenne einen Schauspieler, zwei Schauspielerinnen und drei Filme, die Du sehr gerne magst, und erzähle bitte warum!
2. Bist Du schon einmal vorzeitig im Kino aus einem Film gegangen? Warum und aus welchem?
3. Gibt es eine Filmszene, in der ein Song gespielt wird, die sich Dir beide untrennbar ins Gedächtnis gegraben haben?
4, Welches ist Dein Lieblingskino und warum ist es das?
5. Lieber Filme oder TVSerien? Warum?

Interessieren würden mich die Antworten von Frau Nessy, Herrn DickFrau N., ervehea und kittykoma!   Habt Ihr nicht Lust?

13 Antworten zu “Ein Filmstöckchen, ein Filmstöckchen…

  1. Muahaha, das können Sie jetzt nicht wissen, aber meine Filmaffinität ist irgendwo unter Null. Was mich nicht daran hindert, das Stöckchen aufzuheben und es als Herausforderung zu betrachten – mit mir und Frau Kittykoma dürften Sie ja dann eine recht weite Skala abgesteckt haben😉

    Jetzt gehe ich aber zunächst noch Steak essen. Erst Steak, dann Stock.

  2. Aber Hallo, Frau N.! Vielen Dank!

    Und Frau Koma, was ist denn mit ihrem Blog los? (oder jedenfalls mit dem, zu dem der Link in iHrem Namen führt?)

  3. So fertig: http://kittykoma.de/2012/04/05/kino-kino/.
    UNd das mit dem Link. Upsi. Danke für den Hinweis, das ist eine WordPress-Registrierung. Da habsch wohl was falsch gemacht, gleich mal schrauben gehen…

  4. Ah, dankeschön. Gehe gleich nachlesen… (klick)

  5. Pingback: Ein Filmstöckchen für eine Film-Niete « Draußen nur Kännchen

  6. Ein sehr schönes Blog, hier werd ich öfter mal vorbeischauen. Hab in sehr naher Verwandschaft jemanden, der taub ist, bin also quasi damit aufgewachsen.

  7. Ich freu mich, danke fürs Bescheidsagen. Und ich finde es immer wieder erstaunlich wie viele Menschen in Verwandtschaft oder naher Bekanntschaft jemanden mit ohne Hören (oder sehr schlechtem) haben… Doch mehr als man denken würde, wenn man sich anguckt, wie abwesend das Thema in den Medien ist.

  8. Pingback: HERE’S A STICK FOR YOU « proletkult

  9. Oh man, endlich geschafft! Sorry für die ausgedehnte Verspätung! Die Zeit ist der Feind.
    http://ervehea.wordpress.com/2012/05/05/heres-a-stick-for-you/
    Und ganz lieben Gruß!🙂

  10. Oh, lieben Dank! Das schaue ich mir gleich mal an!

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