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Hörtraining: Was ich vom kleinen Kerlchen lernte

Mit dem elektrischen Ohr muss man ja üben, sonst wird das nichts. Vorgelesene Bücher, die man gleichzeitig noch  mitliest, sind da sehr praktisch. Dabei lernt man nämlich nicht nur Hören mit dem Cochlea Implantat:

  • Der kleine Prinz ist mir irgendwann als ich noch klein war in Überdosis aufgedrängt worden. Wenn man mir den heute als Hörbuch schenkt, ist meine erste Reaktion: Ähh, danke.
  • Wenn man sich nach einigen Wochen dann doch mal daran macht, sieht man: Das macht aber nichts. Es gibt schon einen Grund dafür, dass das Buch so berühmt geworden ist.
  • Wenn man zum Mitlesen ein Hörbuch kauft, muss man aufpassen, dass man die 1:1 gelesene Version erwischt. Also beim Kauf unbedingt auf den Hinweis „ungekürzt“ achten! Außer wenn der Käufer und Schenker mein Papa ist. Der sucht dann nämlich extra antiquarisch eine kleine, handliche Ausgabe, hört alles mehrfach selbst durch und zeichnet extra für mich ein, was ich höre. Und das sieht dann aus wie auf dem Bild unten.
  • Die sind da alle so sicher über sich selbst und in der Welt. Der Fuchs ist ein Fuchs, die Blume ist eine Blume und die Schlange ist eine Schlange. Sie wissen das auch. Und sie wissen, was zu tun ist.
  • Ich finde nicht, dass das Wesentliche für die Augen unsichtbar ist, genauso wie es für die Ohren nicht unhörbar ist.
  • Von Saint-Exupéry lese ich heute lieber sowas wie Nachtflug.
  • Komischerweise lachen die Leute beim kleinen Prinzen nicht so wie bei der kleinen Lisa, wenn sie als Kollateralschaden mithören, was ich da höre.