Das neue iPhone: Soll auch noch klasse klingen

Hat jemand ein iPhone 4 für mich zum Testen? 🙂 Schön isses ja sowieso. Aber dass die Sprachqualität so überragend sein soll hat mich neugierig gemacht:

The first time we took a call on the device we were walking down New York’s extremely noisy Fifth Avenue […]. Even though sirens were wailing behind us and we were surrounded by chatty shoppers, it was easy to hear our party on the other end, and they could hear us perfectly (unless we were lied to). [engadget iPhone 4 review]

Die da verwendete Technik mit einem zweiten Mikrophon zur Geräuscheunterdrückung gibt’s ja schon länger. Aber bei anderen Modellen wie den HTCs und Motorolas hab ich noch niemand begeistert darüber reden hören. Die von Engadget sagen, man merke nochmal einen deutlichen Unterschied zum 3G. Weiß jemand genaueres?

Außerdem: Pia, meintest Du solche Mikrotechnik mit diesem Kommentar?

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21 Antworten zu “Das neue iPhone: Soll auch noch klasse klingen

  1. >> Die von Engadget sagen, man merke nochmal einen deutlichen Unterschied zum 3G. <<
    Das kann man nur hoffen, das 3G war nämlich echt mies in der Hinsicht. Ich hab schon immer über die Phone-App auf Seite 3 gewitzelt.

    Wobei am Anfang ja eher die Frage steht: Fängt man sich Störgeräusche ein?

  2. Die Phone App auf S. 3?

    Ich denke auch, falls es funktioniert, ist es eher eine äußerst nette Zugabe. Möglichst gar nicht soviele Störgeräusche einfangen, also entsprechend Telefonierorte auswählen ist besser. Und netter.

  3. Ach, weil das iPhone halt alles kann – außer telefonieren (jedenfalls meinten bisher fast alle, die in meinem Freundeskreis eines haben, dass Klang und Verständlichkeit deutlich unterdurchschnittlich sind- außer die eingefleischten Apple-Jünger, die behaupten ja noch, dass das iPhone sogar die Möbel putzt 😉 Ich habs auch als nicht besonders empfunden). Also meinte ich halt, sie könnten ja ne Phone-App usw. usf. 😉

    Mit Störgeräuschen meinte ich aber die Interferenzen zwischen Handy und Sprachprozessor/ Hörgerät, die man sich je nach Modell so einfangen kann.

  4. Pia Butzky

    Wie das technisch gelöst ist, weiß ich nicht (mehrere Richtungsmikrofon?), aber die Mikrofontechnik kann durchaus gezielt fokussieren und Stimme im Nahbereich hervorheben, während Störgeräusche ausgeblendet werden. Ob das für Handy und Hörgerät ähnlich angewendet wird oder werden kann – keine Ahnung. Was sagen denn die Akustiker/meister, die hier gelegentlich mitschreiben?

    Keine Ahnung von dem Kram. Ich interessiere mich nicht wirklich für diese Telefonierteile und empfinde es als unangenehm, im Alltag immer mehr in diese elend mühselige Klick-Tipp-Display-Dressur gezwängt zu werden. Man wird ja zum Testaffen.

  5. Emmi, ja, die Hörgeräte- bzw. CI-tauglichkeit in dem Sinne ist nochmal ne andere Frage.
    Wenn wir schon dabei sind: Ich frage mich übrigens ob diese HAC Wertungen (z.B. M4/T4, mehr Info hier) überhaupt etwas aussagen oder ob die individuellen Unterschiede (in Abschirmung/elektromagnetischen Störgeräuschen) so groß sind, dass man auf die Wertungen gar keinen Wert legen muss.

    Pia, das Problem ist immer die Unterscheidung von Signal und Rauschen. Was ist Störgeräusch? Im obigen Fall ist, vereinfacht gesagt, das Mikro anders positioniert, so dass man aus den leichten Verschiebungen im Signal zwischen Primär- und Sekundärmikro errechnen kann, was als Störgeräusch gelten und herausgefiltert werden soll. Oder liege ich falsch?

  6. Beim iPhone muss man, was Tests angeht, aber immer sehr kritisch sein: Die Anzahl der Apple-Fanboys (gerade in Technikblogs) ist sehr groß und die gute Sprachqualität könnte evtl. nur im Vergleich mit den alten iPhones gelten (weil sie halt nix anderes gewöhnt waren).

    @Pia: Ich bin sehr froh um die Smartphones. Es war für hörgeschädigte Menschen niemals so einfach mit anderen Leuten in Kontakt zu bleiben wie heute, was auch den Smartphones zu verdanken ist (analog dem alten Spruch „Im Internet weiß niemand, dass du ein Hund bist“ gilt ebenfalls „Im Internet weiß niemand, dass du nicht hören kannst“). Ich hab früher mein Handy kaum dabei gehabt, aber seit meinem ersten Smartphone mit Internet-Flat (vor ca. 2 1/2 Jahren), bin ich auch unterwegs immer online. Derzeit habe ich mein zweites Smartphone und im Herbst gönne ich mir das dritte. Ich möchte diese neue Technikwelt gar nicht mehr missen.
    Ich gebe aber zu, dass mein Umfeld ziemlich techniklastig ist, da meine Eltern schon immer sehr aufgeschlossen gegenüber neuen Technologien waren und ich z.B. vor 20 Jahren schon meinen ersten Rechner hatte und mittlerweile auch wir seit 1997 online sind. Dazu besteht mein Freundeskreis fast komplett aus Informatikern und als (fast ehemaliger) Student kommt man ja auch nicht wirklich ums Internet herum 😉

  7. also ich bin Akustiker und iPhone-Jünger, das vorab …
    das Teil, so umstritten es ist bietet alle Möglichkeiten der Kommunikation, von Mail , soziale Netze und jetzt Videotelefonie.
    Telefonieren geht gut mit meinem 3GS auch über Lautsprecher und damit binaural. Via Bluetooth kann man headsets nutzen oder über spezielles Zubehör die Hörgeräte damit verbinden. gut … Faxe kann man nicht senden, aber sonst kann es fast alles und das sehr gut und einfach und mit der entsprenden App. kann man damit sogar kochen ….
    besser ist nur das hier :

  8. Solange Leuten die Konzentration nicht flöten geht und sie auch mal ganz da sind, find ich ich Smartphones super! Gerade für Leute mit Hörproblemen. Mich besorgt eher der wahnwitzige Energieverbrauch der Infrastruktur, die für always-on und die ganzen Apps und Abfragen notwendig sind. Und, etwas irrational vielleicht, die allgegenwärtigen Funknetze. In meiner Wohnung hab ich allein derer zwölfe.

    xPhone, yeah! 😉

  9. Pia Butzky

    Das XPHONE! Jaaa, das muss ich haben. Wow. Nuclear betrieben. Wünsche ich mir seit langem schon. Aber was sie immer vergessen, diese schlampigen Produktentwickler: Wäschetrockner, Fön und Bügeleisen sind immer noch nicht integriert. Und sowas nennt sich dann Fortschritt …

    *schöne idee. der sms toast ist zum quieken*

  10. 12 Funknetze? Ich komme bei uns nur auf 4 (WLAN, 2x Spielekonsolen, DECT Telefon). Kann aber sein, dass ich gerade auch etwas übersehe, was auch per Funk funktioniert…

  11. Ich meinte schon allein WLAN der Nachbarn und von sonstwoher. Davon sehe ich im Notebook 6 in akzeptabler Stärke und weitere 5-8 in schwach.

    Pia, und den schnöden Flaschenöffner, den ich mir seit Jahren am Handy wünsche, haben sie auch wieder nicht! Ganz zu schweigen von der CI-Fernbedienung. Die hätte ich wirklich gern im Handy.

  12. Ja, angeblich sollen ja solche Handys dieser Wertungen induktionstauglich sein. Ich habe da so meine Zweifel, aber ich habe es noch nie getestet.
    Es gab mal vor ca. 10 Jahren ein Motorola-Handy, das unter Hörbehinderten ein echter Tipp war, weil man zumindest oft mit nur wenig Störgeräuschen telefonieren konnte.
    Allerdings muss man das heute etwas relativieren. Zum einen haben wir heute andere Funkfrequenzen, aber wir haben auch weniger Funkstärken. Aber solche Klappmodelle mit einer externe Antenne, wie sie eben dieses Motorola-Handy eines war, sind meines Wissens ausgestorben.
    Es gibt aber auch Bluetooth-Headsets für Hörbehinderte, die sind mit einer Ringschlaufe ausgestattet. Nokia hat sowas im Angebot.

  13. Pia Butzky

    Ihr sprecht jetzt von Zusteckkabel oder von Induktion bei der Hörqualität, richtig? Oder meint ihr das simple „Handy-ans-Ohr-halten-und-los“? Mit CI und Handy ist das so eine Sache. Allein schon das Rascheln, wenn man an die Haare kommt oder sich nur ein bischen bewegt …

    Ich telefoniere ganz ohne solche Hilfsmittel, denn mit Induktion höre ich meine Stimme überhaupt nicht (das ist echt widerlich) und mit Zusteckkabel wird es Winter, bis ich die öde Fummelei endlich hinbekommen habe. Gerade unterwegs und in Eile ist das doch alles nicht zu machen.

    Handy geht also nur sehr eingeschränkt und nur, wenn es halbwegs ruhig ist. Aber wie schon angedeutet: Der Technik-Killefitz interessiert mich nicht wirklich. Er hat zu funktionieren, damit ich mich auf die wichtigen Dinge im Leben konzentrieren kann. Nur das xphone, das wär was. Es müsste noch echtes Geld drucken können, dann wär´s pefekt.

  14. Das HAC-Rating bewertet, wie gut die Kombination Telefon/Hörgerät per Mikro (M) und T-Spule/Induktion (T) funktioniert. Je höher die Zahl dahinter desto besser, eigentlich ist nur 4 gut.
    Mich interessiert das, weil ich auch so wenig Aufwand wie möglich haben will zum Telefonieren, also möglichst nicht erst stecken oder gar blutetooth-Verbindung herstellen.

    Pia, hast Du keine kombinierte Einstellung M/T, also Induktion und Mikro gemischt? Da hörste auch die eigene Stimme, das ist, was ich am liebsten nehme. (Außer elektromagn.-Störgeräusche machen mir einen Strich durch die Rechnung.)

  15. lt. ct 14’2010 hat das iphone4 „ein zweites Mikrofon, das beim Telefonieren Umgebungsgeräusche aufnimmt, die aus dem Sprachsignal entfernt werden (Noise Cancellation). Diese Technologie …. verbessert die Verständlichkeit in lauter Umgebung deutlich.“

    „hört“ sich gut an 🙂

    @Lars:
    du scheinst dich sehr gut mit Smartphones auszukennen: mich würde sehr interessieren, welches du empfiehlst bzw. welches dein aktuelles Smartphone ist, da bei mir die Anschaffung eines solchen ansteht (ohne jetzt eine endlose Handy-Diskussion zu initiieren).

    SMS2Toast ist genial beim xPhone 🙂

  16. @Sebastian: Bei den Smartphones kommt es ganz auf deine Vorlieben an. Ich kann dir höchstes mal die Vor- und Nachteile der einzelnen Plattformen aus meiner Sicht und meinem Kenntnisstand nennen. Ich persönlich habe bis jetzt nur Windows Mobile Phones gehabt und kenne die anderen Systeme nur aus kurzen eigenen Tests, Berichten von Freunden und aus Presseartikeln:

    iPhone:
    Pro:
    – Umfangreicher App-Store mit vielen Spielen und Anwendungen
    – Gutes Design
    – Langer Support (das aktuelle Update ist das erste, was die allererste iPhone-Generation nicht mehr bekommt; das sind dann ~3 Jahre Support und in der IT ist das eine Ewigkeit)

    Contra:
    – Komplettpreis mit Vertrag jenseits von Gut und Böse (das ist ein wenig subjektiv und kommt auch auf das Nutzungsverhalten an)
    – Werbeplattform iAd (um fair zu sein: Das wird auch bei allen anderen Plattformen kommen)
    – Extrem restriktive Politik Apples
    – Anwendungen dürfen nur mit einer handvoll Apple-Tools geschrieben werden
    – Anwendungen müssen Apples Moralvorstellungen genügen (ich brauche jetzt auch nicht unbedingt ’ne Playboy-App auf dem Handy, aber hier geht es durchaus ums Prinzip, da Apple hier amerikanische Werte anlegt, die in Europa total überzogen sind)
    – Apple kann Anwendungen nicht freigeben (IIRC z.B. Skype for iPhone)
    – Apple kann Anwendungen wieder aus dem App-Store verbannen (z.B. bei vielen „sexistischen“ Anwendungen passiert)
    – Apple erhebt Geodaten und speichert diese (prinzipiell können sie also ein Bewegungsprofil von dir erstellen)
    – Man benötigt iTunes (wenn man einen Mac hat, ist das okay; unter Windows ist die Software wohl unbenutzbar)
    – Anwendungen können nur über den App-Store geladen werden; „Side-Loading“ (also manuelles aufspielen) geht nur mit Jailbreak
    – Nur ein Anbieter und somit keine große Auswahl in Formfaktoren (z.B. mit Tastatur oder ohne; gerade wenn man öfter was schreibt, finde ich eine Hardwaretastatur besser als die Software-Varianten)

    – bzgl. iPhone 4 ist noch nicht ganz klar, ob es evtl. Empfangsprobleme beim Telefonieren gibt, da die Antennen nun außen liegen und es dadurch scheinbar zu einer Dämpfung des Empfangs kommt

    Android:
    Pro:
    – „Offene“ Plattform, allerdings mit Einschränkungen:
    – es sind nur einige Teile Open Source (Google Maps z.B. fehlt)
    – man kann sich nicht „mal eben“ eine eigene Version bauen und aufs Handy spielen, da die Hardwarehersteller hier eine Sperre eingebaut haben (ist aber bei einigen Modellen überwunden; ähnlich dem „Jailbreak“ bei Apple)
    – Umfangreicher App-Store
    – Anwendungen können auch manuell aufgespielt werden und müssen nicht aus dem App-Store kommen
    – Verschiedene Hersteller mit verschiedenen Formfaktoren; Nachteil: Eher schlechter Langzeitsupport (siehe auch bei Contra)
    – Gute Integration mit Google Services (ich sehe das eher als Contra; siehe unten)

    Contra:
    – Häufige Versionswechsel: Es gibt mittlerweile sehr viele Versionen von Android, die in kurzer Zeit hintereinander weg veröffentlicht wurden und die im Umfang immer stärker erweitert wurden. Neue Anwendungen werden idR nur für die neuste Version geschrieben, während „ältere“ Geräte häufig keine Betriebssystem-Updates mehr bekommen und somit neue Apps nicht mehr ausführen können. Ob sich hier was ändert, wird die Zeit zeigen…
    – Google: Android ist sehr stark mit Google verzahnt und lässt sich nur dann wirklich gut nutzen, wenn man auch Google-Services benutzt. Dadurch kann Google weitere Informationen über den Benutzer sammeln und somit immer stärker Einblick in das Leben der Nutzer nehmen (z.B. Bewegungsprofile, etc.). Wieweit Google die Möglichkeiten wirklich nutzt, die sich dadurch ergeben, weiß ich nicht, aber Google scheint ja, wie man bei den Google StreetView WLAN-Mitschnitten gesehen hat, gerne etwas zu viel als zu wenig zu speichern…

    Windows Mobile:
    Hier muss man jetzt schon unterscheiden, da die aktuelle Generation (Windows Mobile 6.5) ausläuft und mit dem dazu inkompatiblen Windows Phone 7 ersetzt wird. Ich erwähne mal beide:

    Windows Mobile 6.x:
    Pro:
    – Extrem ausgereift (war eins der ersten Smartphone-Betriebssysteme)
    – Zahlreiche Anwendungen
    – leider ohne einheitlichen App-Store; der neu eingeführte Marktplatz hat nur einen Bruchteil der verfügbaren Anwendungen
    – Gute Integration mit Microsoft Produkten (Office Mobile, Exchange Server)
    – Offene Plattform für Anwendungen
    – Anwendungen können in verschiedenen Sprachen geschrieben werden
    – Vollständiger Zugriff auf das komplette System
    – Verschiedene Hersteller mit verschiedenen Formfaktoren; Nachteil: Eher schlechter Langzeitsupport
    – Stabile API und kaum Änderungen zwischen den Versionen (wird aber eh keine neue Version mehr geben ;))
    – Anwendungen die für Windows Mobile 5 geschrieben wurden, laufen in der Regel auch auf Version 6.5, etc.
    – Im Prinzip wie bei Windows: Systemferne Programme laufen unabhängig von der Version; systemnahe Programme brauchen unter Umständen Änderungen
    – Extrem umfangreiche Veränderungen möglich und sehr weitreichende Einstellungsmöglichkeiten

    Contra:
    – Totes Betriebssystem
    – inkompatibler Nachfolger angekündigt -> keine großen Neuentwicklungen mehr
    – Optimiert auf Stiftbedienung aufgrund der langen Historie des Systems
    – Version 6.5 hat hier etwas Abhilfe geschaffen
    – „Altbackenes“ Design (hier haben die Hardwarehersteller teilweise mit eigenen Lösungen gegengesteuert)
    – Spieleangebot eher etwas schlechter (ist hauptsächlich ein Business-Betriebssystem)
    – Uneinheitliche Anbindung von verschiedenen Sensoren durch die einzelnen Hardwarehersteller -> kaum Nutzung dieser durch Drittanwendungen

    Windows Phone 7:
    Windows Phone 7 wird der Nachfolger von Windows Mobile 6.5, ist mit diesem aber nicht mehr kompatibel und stellt (aus Sicht des Endanwenders) eine komplette Neuentwicklung dar. Da es momentan nur Testgeräte gibt und die ersten Geräte erst im Weihnachtsgeschäft erscheinen sollen, kann sich noch einiges ändern, so dass das hier geschriebene, lediglich der aktuelle Stand ist. Ich verzichte daher auch mal auf Pro- und Contra, da sich so etwas nur im Laufe der Zeit zeigen wird
    – Anwendungen nur über zentralen App-Store
    – „Side-Loading“ wird aber später wohl auch für Unternehmen möglich sein
    – Entwickler können Smartphones freischalten lassen
    – Modernes Design mit etwas anderem Ansatz (Aufgabenzentriert statt Anwendungszentriert)
    – XBox Live Integration (also wer eine XBox hat, wird den gleichen Account benutzen können, um z.B. den Avatar zu übernehmen oder um Erfolge auf seinem Handy freizuspielen)
    – Einheitliche, minimale Hardwarevorgaben mit einheitlicher Schnittstelle für verschiedene Sensoren
    – Verschiedene Hersteller mit verschiedenen Formfaktoren
    – Updates sollen wohl über Microsoft ausgeliefert werden, so dass zu erwarten steht, dass es besseren Langzeitsupport gibt
    – Für mich als Entwickler ist dann noch sehr interessant, dass die Anwendungsentwicklung stark vereinfacht wurde und jetzt auf dem gleichen Modell wie aktuelle Web- und Windowsentwicklung funktioniert (wem Silverlight als Plugin für den Browser etwas sagt: Das ist die gleiche Plattform, die dort zum Einsatz kommt)

    Definitive Rückschritte gegenüber Windows Mobile 6.x:
    – keine Erweiterungskarten und kein Zugriff auf das Dateisystem (wird also zur Black-Box)
    – kein Multitasking
    – kein Copy & Paste
    (Support wurde aber teilweise für nachfolgende in Aussicht gestellt)

    Zu Blackberry und Symbian kann ich absolut nichts sagen, während man bei Palm etwas abwarten muss, wie sich die Firma nach der Übernahme durch HP entwickelt. Derzeit würde ich deswegen noch keinen Palm kaufen, insbesondere da es relativ wenige Anwendungen gibt.

    Das erwähnte neue Handy im Winter wird bei mir übrigens ein Windows Phone 7 mit Tastatur werden, da es für mich eine sehr interessante Plattform ist (hab z.B. Exchange Server, XBox, etc.) und der Verzicht auf Tastatur bei meinem aktuellen Handy ein ganz großer Fehler war. Ob die Plattform den Massenmarkt anspricht, wird man sehen, aber ich würde Microsoft nicht unterschätzen, da es sich um den derzeitigen Boom-Sektor handelt und Microsoft dort präsent sein muss.
    Ich hoffe, dass die Übersicht jetzt etwas weiter hilft. Wenn noch Fragen sind: Nur her damit.

  17. Pia Butzky

    Lars!! Kriegst du Geld dafür? Hammer! Fleißpünktchen sind dir auf jeden Fall gewiß …
    😉

  18. @Pia: Wenn man engadget.com und techcrunch regelmäßig liest, bekommt man die ganzen Sachen eigentlich gut mit. Und als ITler sollte/muss man auch ganz grob auf dem laufenden bleiben, da man sonst ziemlich schnell Gefahr läuft, abgehängt zu werden…

  19. Sebastian

    @Lars:
    das ist ja der Hammer – vielen lieben Dank!!!
    Bin ganz platt und muss ich mir in Ruhe anschauen.

    Gestern konnte ich mir zufälligerweise ein neues Smartphone von einer Freundin ausleihen (von Vodaphone 360 stand drauf) – und fand dieses äußerst unpraktisch – wie auch all meine Vortester. Sah aber sehr schick aus in weiß…

  20. Uiuiui, Lars, vielen Dank für die vielen Infos!

  21. Naja das neue Iphone scheint nun wohl ein Flop zu werden…

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